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Sammelklage gegen Meta: 3,2 Milliarden US-Dollar Strafe wegen Marktmachtmissbrauch?

Sammelklage gegen Meta: 3,2 Milliarden US-Dollar Strafe wegen Marktmachtmissbrauch?

Niklas Lewanczik | 14.01.22

Eine Vertreterin der britischen Financial Conduct Authority (FCA) bringt eine Klage vor, die Meta vorwirft, die eigene Marktmacht zur Anhäufung wertvoller personenbezogener Daten missbraucht zu haben.

In Großbritannien bringt Liza Lovdahl Gormsen, Senior Adviser der britischen Financial Conduct Authority (FCA), eine Sammelklage gegen den Meta-Konzern vor. Dabei wird Meta vorgeworfen, die eigene Marktmacht derart missbraucht zu haben, dass die personenbezogenen Daten von 44 Millionen britischen Usern für die eigenen Zwecke ausgenutzt werden konnten. Bei der Klage handelt es sich um eine sogenannte Opt-out-Sammelklage; dabei wird automatisch eine definierte Gruppe von Menschen in den Kreis der Kläger:innen gezählt (etwa die Bevölkerung von Deutschland), bis diese gegebenenfalls entscheiden, den Opt-out zu nutzen.

Liv Lovdahl Gormsen erklärt zum Hintergrund der Klage, von der Reuters berichtet:

In the 17 years since it was created, Facebook became the sole social network in the UK where you could be sure to connect with friends and family in one place. Yet, there was a dark side to Facebook; it abused its market dominance to impose unfair terms and conditions on ordinary Britons, giving it the power to exploit their personal data.

Sie kritisiert auch die Nutzung des Facebook Pixels auf Drittseiten sowie das stetige Datensammeln auf der Plattform selbst. Insgesamt könnte auf Meta im Zuge dieser Klage eine Strafe in Höhe von 3,2 Milliarden US-Dollar zukommen. Unterdessen hat ein US-Richter eine Kartellrechtsklage gegen Meta zugelassen, die auf die Monopolstellung des Konzerns abzielt. Die US-Handelsbehörde sowie 48 der 50 US-Staaten fordern eine Einschränkung der Marktmacht und sogar eine mögliche Abstoßung von WhatsApp und Instagram.

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