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OpenAI: Rückkehr von Altman und Neuzugang von Microsoft im Vorstand

OpenAI: Rückkehr von Altman und Neuzugang von Microsoft im Vorstand

Swantje Schemmerling | 30.11.23

Mit der offiziellen Rückkehr von Sam Altman zu OpenAI und der gleichzeitigen Vergabe eines nicht stimmberechtigten Sitzes an Microsoft im Vorstand nehmen die jüngsten Entwicklungen bei OpenAI eine überraschende Wendung.

Nach einem turbulenten Intermezzo kehrt Sam Altman offiziell zu OpenAI zurück. Kurz vor Thanksgiving teilte das Unternehmen mit, es habe eine grundsätzliche Einigung über seine Rückkehr erzielt. Zwischen Sam Altman und dem Vorstand von OpenAI hatte es Unstimmigkeiten gegeben, die bereits in der Ankündigung seines Ausscheidens angedeutet wurden.

In einer enthusiastischen Nachricht an die Mitarbeiter:innen teilte Sam Altman seine Vorfreude auf die zukünftigen Perspektiven des Unternehmens mit. Die Nachricht wurde gemeinsam mit einer Nachricht von Bret Taylor, dem Vorsitzenden des Vorstands, im eigenen Blog von OpenAI veröffentlicht.

I have never been more excited about the future. I am extremely grateful for everyone’s hard work in an unclear and unprecedented situation, and I believe our resilience and spirit set us apart in the industry. I feel so, so good about our probability of success for achieving our mission.

Altman dankt seinen Mitarbeiter:innen und lobt die Widerstandsfähigkeit und den Geist der Belegschaft inmitten einer unsicheren Situation.

Bret Taylor skizziert in seiner Nachricht die nächsten Schritte für OpenAI. Eine besonders bedeutende Veränderung betrifft die Rolle von Microsoft im Vorstand. Der Technologiekonzern erhält einen nicht stimmberechtigten Beobachter:innensitz im Vorstand, was tiefere Einblicke in die internen Abläufe ermöglicht, jedoch ohne die Befugnis, an Abstimmungen teilzunehmen. Der neu formierte Vorstand von OpenAI setzt sich nun aus dem Vorsitzenden Bret Taylor, Larry Summers und Adam D’Angelo zusammen. D’Angelo ist der einzige verbliebene Vorsitzende aus dem vorherigen Vorstand, nachdem drei der vier Vorstandsmitglieder, die für die Absetzung von Altman gestimmt hatten, nicht mehr dabei sind.

 

Die Aufnahme von Microsoft als nicht stimmberechtigte Beobachtungsinstanz im Vorstand ist von besonderer Bedeutung, da der Technologiekonzern durch vorangegangene Investitionen in OpenAI einen Anteil von 49 Prozent an dem KI-Unternehmen hält. Diese Entwicklung bietet Microsoft zwar mehr Einblick, aber kein offizielles Stimmrecht bei Abstimmungen und Entscheidungen. 


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