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Noch maximal 4 Jahre für Facebook: Erfolgreicher Fanpage-Betreiber erwartet das Ende der Plattform
Zwischen vielen Meinungen. Ist Facebook dem Ende nahe?, Screenshot YouTube, © Facebook

Noch maximal 4 Jahre für Facebook: Erfolgreicher Fanpage-Betreiber erwartet das Ende der Plattform

Niklas Lewanczik | 16.01.19

Hashem Al-Ghaili betreibt eine der erfolgreichsten Facebook-Seiten. Er rechnet mit dem Zusammenbruch Facebooks – unter einer Bedingung.

Das Ende Facebooks als Plattform wird von Vielen prognostiziert, während andere auf die fortwährende Relevanz des Mediums verweisen. Trotz zahlreicher Negativschlagzeilen bleibt das Soziale Netzwerk eine absolute Größe im Social Media-Kosmos. Jetzt sagt aber jemand den Niedergang der Plattform voraus, der dadurch Probleme bekommen könnte. Hashem Al-Ghaili betreibt eine Facebook-Seite mit über 30 Millionen Fans. Dort gibt es Wissenswertes zu den Gebieten Wissenschaft, Technologie und Natur.

Bei einer Podiumsdiskussion des Startup-Hubs Factory Berlin sah er der Zukunft Facebooks, und damit auch seiner Seite dort, mit wenig Zuversicht entgegen. Das weiß Hannah Schwär vom BusinessInsider zu berichten.

Wenn die Frequenz der negativen Schlagzeilen sich so fortsetzt, gebe ich ihnen noch maximal vier Jahre,

wird Al-Gahlili zitiert. Er kommt zu dem Schluss:

Facebook ist am Rande des Zusammenbruchs.

Demnach glaubt er kaum an ein gutes Ende für das noch immer größte soziale Netzwerk überhaupt; außer man kann die negative Wahrnehmung nach außen überwinden und wieder positive Schlagzeilen machen.

Facebooks Niedergang wird verzögert, weil es wenig Alternativen gibt

Hashem Al-Ghaili sieht sich dem Bericht zufolge bereits nach Alternativen um, möchte eine eigene App erstellen. Seine immens followerstarke Seite bedeutet schließlich auch eine Abhängigkeit von Facebook. Trotzdem die Datensicherheit bei Facebook nicht gewährleistet werden kann, der Newsfeed an Relevanz verliert und auch die Datensammlung des Unternehmens heftig kritisiert wird, bleibt eine große Abwanderungswelle von Facebook vorerst aus.

Ein Grund mag sein, dass die Plattform für viele für die Arbeit genutzt wird; in manchen Ländern ist sie hingegen fast synonym mit dem Internet. Dazu liefert Facebook weiterhin reihenweise Features, die anderswo nicht zu finden sind und bleibt gerade für lokale Aktionen ein wichtiger Anlaufpunkt. Insgesamt fehlt es überhaupt an klaren Alternativen. Instagram ist Everybody’s Darling, jedoch funktionell nicht deckungsgleich mit der Plattform des Mutter-Unternehmens. WhatsApp, Snapchat und YouTube, teilweise auch Google: sie alle bieten Möglichkeiten, um Facebook-esque Erfahrungen zu machen. Doch gebündelt an einem Ort finden User sie selten. Dazu kommt, dass sich alte Gewohnheiten schwer ablegen lassen.

Allerdings kommen auf das Unternehmen noch viele Schwierigkeiten zu. Der Imageverlust wird kaum zu kompensieren sein, in Washington DC läuft ein Verfahren wegen der Verfehlungen im Fall Cambridge Analytica gegen Facebook und das deutsche Bundeskartellamt könnte mit der für demnächst erwarteten Entscheidung in einem Prüfverfahren gegen das Unternehmen das Datensammeln Facebooks anhand Dritter stark einschränken. Solange kein anderer großer Player auf eine starke Social-Plattform setzt, dürfte Facebook – zu dem der Messenger sowie WhatsApp und Instagram gehören – noch weit entfernt sein vom Ende. Vielleicht hat aber auch Google, das zuletzt immer mehr Social-Anteile übernommen hatte, eine Lösung in petto. Damit würden User sich allerdings noch stärker von einem Unternehmen abhängig machen. Einer so monopolistischen Herrschaft im digitalen Raum wären mehr Alternativen im Social-Bereich durchaus vorzuziehen. Bis dahin dürfen wir die Entwicklung der kommenden Jahre abwarten – und miterleben, ob Facebook nach dem Taumeln tatsächlich fällt.

Facebook-Experte Hashem Al-Ghaili sieht schwarz für die Plattform

Maddog am 06.02.2020 um 16:34 Uhr

Hallo,
ein oberflächlicher Text mit wenig Wissenswertes. Den Al-Gahlili kenne ich auch nicht, nie von ihm gehört.
Hauptsache mal ein Blogbeitrag.

Antworten
Dennis am 18.01.2019 um 03:29 Uhr

Hallo Leute, man sollte sich auch nicht nur auf ein Netzwerk konzentrieren.
deshalb ist auch hier diversifikation gefragt 📈😉

Gruß
Dennis

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