Nächster Schritt bei Facebooks Kryptowährung: Namhafte Unterstützer wie VISA gewonnen

Einem Bericht des Wall Street Journal zufolge hat Facebook mehrere Großkonzerne wie Mastercard, Uber oder PayPal für die neue Währung gewinnen können.

© Facebook

In den letzten Wochen wurde zunächst von Facebooks Plan berichtet, 2020 eine eigene Kryptowährung einzuführen. Inzwischen hat sich herauskristallisiert, dass diese noch im Juni 2019 gelauncht werden soll. Die Revolutionierung des Payment-Marktes über eine Kryptowährung vom größten Social Media-Unternehmen überhaupt und einem der größten Marketingtreiber könnte tatsächlich schneller Fahrt aufnehmen, als zunächst vermutet worden war. Denn der Skepsis gegenüber Kryptowährungen begegnet Facebook nun mit der Kooperation mit einigen namhaften Unternehmen, die selbst im Bezahlsektor für Entwicklungen gesorgt haben.

Wie Reuters und das Wall Street Journal berichten, hat Facebook Inc. Verträge mit über einem Dutzend solcher Unternehmen geschlossen. Dazu gehören unter anderem VISA, Mastercard, PayPal oder auch Uber Technologies. All diese Marken werden etwa zehn Millionen US-Dollar beisteuern, um ein Konsortium aufzubauen, dass die neue Währung reguliert. Außerdem soll mit dem Geld die Währung final kreiert werden, während sie an eine Reihe stabiler staatlicher Währungen, darunter der Euro, der japanische Yen und der US-Dollar, gebunden wird. Bisher gibt es keine offizielle Stellungnahme vonseiten Facebooks oder der Partner. Klar ist nun aber, dass die Währung, die intern als GlobalCoin bezeichnet worden war, unter dem Namen Libra firmieren soll.

Während manche die Relevanz von Kryptowährungen noch bezweifeln, könnte Facebook dank seiner immensen Nutzerbasis und guter Geschäftskontakte eine Nutzung rasch etablieren, wenn entsprechende Anreize geboten werden. TechCrunchs Josh Constine schreibt über Akzeptanz bei Uber und einen Rabatt bei anderen Käufen.

Facebooks Kryptowährung Libra gewinnt wichtige Unterstützer

Über Niklas Lewanczik

Niklas Lewanczik

Niklas Lewanczik ist studierter Literatur- und Medienwissenschaftler und schreibt für OnlineMarketing.de seit Jahren über diverse Themen im Digital-Marketing-Bereich. Von der Mobile-First-Indexierung über die DSGVO bis hin zum Aufstieg von TikTok hat er schon manche Entwicklung der Branche begleitet.

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