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Neuester Streich: Elon Musk möchte ein Twitter-Zahlungssystem einführen

Neuester Streich: Elon Musk möchte ein Twitter-Zahlungssystem einführen

Larissa Ceccio | 10.11.22

Im einem Twitter Space erklärte Elon Musk, dass der Kurznachrichtendienst künftig ein eigenes natives Zahlungssystem haben könnte.

Seit Elon Musks Start als Twitter CEO stellt er das Unternehmen zusehends auf den Kopf – mit noch ungewissem Ausgang. Mit als erstes verkündete er die Preiserhöhung für das Twitter Blue-Abonnement, das ab jetzt acht US-Dollar pro Monat kostet und den blauen Haken beinhalten wird. Twitter wird zwar Regierungsbehörden, Prominenten, Verlegern und anderen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens weiterhin mit einem zweiten grauen „offiziellen“ Häkchen verifizieren, aber die großen blauen Häkchen sind jetzt zahlenden Abonnent:innen vorbehalten. Das unbezahlte Häkchen wurde kürzlich ausgerollt. Außerdem erklärte er bereits, dass es einen zusätzlichen Tag im Profil von Personen des öffentlichen Lebens, wie im Profil von US-Präsident Joe Biden, geben soll. Sein neuester Clou: Musk möchte ein In-App-Bezahlsystem für Twitter einführen.

Das Twitter-Zahlungssystem soll In-App-Überweisungen für Zahlungen an User möglich machen

Twitter führte vergangenes Jahr eine In-App-Funktion für Trinkgelder, im Englischen „Tips“, ein. User können mit dieser Geld an Creator senden, um sie monetär zu unterstützen. Doch die Zahlungsabwicklung ist bislang nicht In-App möglich. Der neue CEO Elon Musk zieht jedoch in Erwägung, das zu ändern – und ein natives Zahlungssystem auf der Plattform einzuführen.

In einem Twitter Space, dessen Aufzeichnung du dir mit einem Klick auf den Link und der Aktivierung des Play Buttons anhören kannst, erläuterte er diesen und weitere Pläne gegenüber verschiedenen Marketern im Rahmen eines Q&As. Der Social-Media-Experte Matt Navarra verwies auf den von Musk moderierten Space auf Twitter – und zeigt in dem angehängten Screenshot, welche Brands sich für Musks noch „vorsichtig“ formulierte Pläne interessieren.

Musk erklärte, dass er sich eine Zukunft wünscht, in der User ihre Bankkonten mit Twitter verknüpfen können, damit sie sich untereinander Geld zusenden können. Zwar dürfte es noch etwas dauern, bis Musk sein Ziel realisiert, doch erste Schritte dorthin sollen schon unternommen worden sein. Denn die New York Times hat bestätigt, dass Twitter vergangene Woche Registrierungsunterlagen zur Abwicklung von Zahlungen beim Financial Crimes Enforcement Network (FinCEN) des Finanzministeriums eingereicht hat.

Wie PayPal: Twitter User sollen Account mit Bankkonto verknüpfen können

In der Spaces-Diskussion sprach Musk darüber, wie die Plattform die Monetarisierung für Creator ermöglichen muss, um sie halten zu können. Er erklärte:

Now we can say that, okay, you’ve got a balance in your account, do you want to send money to someone else within Twitter?

Er diskutierte auch, wie Nutzer:innen Geld von Twitter abheben können, indem sie ihre Bankkonten verknüpfen, und deutete auf ein System hin, das PayPal ähneln soll, dem Zahlungsdienst, an dessen Gründung Musk als Gründer von X.com beteiligt war. Das Unternehmen könnte sogar ein „äußerst überzeugendes Geldmarktkonto“ sowie Debit- und Kreditkarten anbieten, wenn das System erfolgreich sein sollte.

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