Apple warnt Anleger vor Umsatzeinbußen wegen Coronavirus

In einem außergewöhnlichen Investor Update gibt Apple an, dass Zulieferungen für iPhones eingeschränkt worden sind und der Umsatz die Erwartungen für Q2 verfehlen könnte.

Apple Sign auf Gebäude

© Alexandr Bormotin - Unsplash

Das Coronavirus, das vor allem in China viele Menschen infizierte und zu Quarantänen führte, zeigt inzwischen auch Auswirkungen auf die globale Wirtschaft. Apple hat am Montag ein außerordentliches Investor Update veröffentlicht und darin bekanntgegeben, dass das Unternehmen nicht davon ausgeht, den im jüngsten Quartalsbericht ausgerufenen Umsatz für das zweite Quartal zu erreichen. Dieser Umsatz sollte zwischen 63 und 67 Milliarden US-Dollar liegen.

Dafür nennt Apple zwei zentrale Gründe: Zum einen sind Zulieferungen für iPhones und Co. eingeschränkt, da Partner-Unternehmen in der Nähe von Hubei in China zwar wieder in Betrieb sind. Allerdings gehe es dort langsamer voran als erwartet. Zum anderen ist die Nachfrage nach Apple-Produkten in China insoweit gesunken, als die Stores vor Ort wegen des Coronavirus häufig geschlossen waren oder nur eingeschränkt öffneten. Die Online Stores jedoch und Apples Büros in China blieben geöffnet.

Apple wird bei Veröffentlichung der nächsten Quartalszahlen im April mehr Details zu den Entwicklungen geben. Bis dahin betont das Unternehmen, dass die Gesundheit von Zulieferern, Mitarbeitern und Kunden Priorität habe. Deshalb werde auch der bisherige Spendenbetrag für den Kampf gegen das Coronavirus verdoppelt.

Im Kontext des Earnings Calls aus dem Januar hatte Apple CEO Tim Cook bereits angedeutet, dass das Unternehmen wegen der Unsicherheit bezüglich des Coronavirus ein größeres Spektrum als üblich für die Umsätze angesetzt hatte. Das konnte nun nicht verhindern, dass die Umsätze hinter den Erwartungen zurückbleiben dürften.

Apple warnt vor Umsatzeinbruch nach Coronavirus

Über Niklas Lewanczik

Niklas Lewanczik

Niklas Lewanczik ist studierter Literatur- und Medienwissenschaftler und schreibt für OnlineMarketing.de seit Jahren über diverse Themen im Digital-Marketing-Bereich. Von der Mobile-First-Indexierung über die DSGVO bis hin zum Aufstieg von TikTok hat er schon manche Entwicklung der Branche begleitet.

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