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Amazon: Exportrekord für KMU in Deutschland
© Bryan Angelo - Unsplash (Änderungen wurden vorgenommen via Canva)

Amazon: Exportrekord für KMU in Deutschland

Caroline Immer | 23.11.23

2022 haben mehr kleine und mittlere Unternehmen über Amazon verkauft als je zuvor. Auf welche Zahl das Exportvolumen angestiegen ist und wieso Amazon gerade von der FTC verklagt wird, erfährst du im Artikel.

Immer mehr kleine und mittlere Unternehmen (KMU) verkaufen ihre Ware über Amazon – auch in Deutschland. Das offenbart Amazons „KMU Report Deutschland 2023“. Etwa 47.500 KMU haben im vergangenen Jahr Amazon für den Handel genutzt – das sind mehr als je zuvor. Insgesamt wurden über 725 Millionen Produkte auf dem Amazon Marketplace verkauft, auch hierbei handelt es sich um einen Rekord. Das Exportvolumen stieg auf mehr als 4,75 Milliarden Euro an, was einer Steigerung von über zehn Prozent gleich kommt. 75 Prozent der KMU exportierten an Kund:innen weltweit.

Informationen zu KMUs auf Amazon
Informationen zu KMU auf Amazon, © Amazon (mit einem Klick aufs Bild gelangst du zur größeren Ansicht)

So viel Geld haben KMU 2022 über Amazon verdient

Laut Amazon haben im vergangenen Jahr mehr als 16.000 KMU Umsätze von über 100.000 Euro auf Amazon generiert – mehr als 600 dieser Unternehmen erreichten die Marke 2022 zum ersten Mal. Mehr als eine Million Euro konnten über 3.800 deutsche KMU erzielen. Die Plattform gibt zudem an, dass bei Amazon verkaufende KMU über 160.000 Arbeitsplätze durch den Ausbau ihres Online-Handels geschaffen haben.

Insbesondere im Kontext des alljährlichen Black Fridays können KMU auch auf Amazon mit stark erhöhten Umsätzen rechnen. Die Schnäppchenjagd begann auf der Plattform dieses Jahr bereits einige Tage vor dem eigentlichen Black Friday am 24. November. Amazon kann für KMU ein hilfreiches Tool darstellen – allerdings wird die Plattform aufgrund verschiedenster fragwürdiger Praktiken stark kritisiert. Die Federal Trade Commission (FTC) hat Amazon in Anbetracht der Monopolstellung des Konzerns zudem kürzlich verklagt. Konkret würde Amazon die Qualität für Käufer:innen einschränken, zu hohe Preise für Verkäufer:innen fordern, Innovationsmöglichkeiten einschränken und jeglichen fairen Wettbewerb verhindern. Warum Jeff Bezos außerdem kürzlich einen Shitstorm auslöste, erfährst du im unten verlinkten Artikel auf OnlineMarketing.de.



Während Jeff Bezos einen Shitstorm auslöst, geht Amazon neue Deals mit Snap und Meta ein

© Yender Gonzalez – Unsplash (Änderungen wurden vorgenommen via Canva)

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