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Technologie
Aus Versehen gesperrt? WhatsApp arbeitet an In-App Tool, um Account-Bann zu melden

Aus Versehen gesperrt? WhatsApp arbeitet an In-App Tool, um Account-Bann zu melden

Nadine von Piechowski | 13.07.21

Betroffene könnten künftig vielleicht gleich in der App beantragen, dass die Sperrung ihres Accounts nochmal überprüft wird. Facebook könnte den Messenger damit mehr und mehr an die anderen Plattformen des Konzerns anpassen.

Facebooks Tochterunternehmen macht im Großen und Ganzen einen guten Job, wenn es um die Sperrung fragwürdiger Accounts geht. Manchmal fallen dem Verbannungssystem WhatsApps aber auch unbescholtene Nutzer:innen zum Opfer. Eine Reaktivierung des Accounts ist schwierig und mühselig. Und vor allen Dingen ärgerlich, weil diese User meist nichts falsch gemacht haben.

Damit betroffene Nutzer:innen es künftig einfach haben, eine fälschliche Sperrung ihres Profils aufzuheben, arbeitet WhatsApp nun an einem In-App Tool, mit dem diese leichter gemeldet werden kann. Das berichten die Messenger-Expert:innen von WABetaInfo und teilen erste Screenshots des Feature-Tests.

So könnte das neue In-App Toll bei WhatsApp aussehen, © WABetaInfo
So könnte das neue In-App Toll bei WhatsApp aussehen, © WABetaInfo

WhatsApp experimentiert mit neuen Features

Facebook könnte den Messenger mit dem neuen Melde-Tool weiter an die großen Plattformen des Konzerns anpassen wollen. Für die Facebook-Plattform gibt es beispielsweise das Oversight Board, das problematische Fälle einer Sperrung überprüft. Und auch bei Instagram können User in der App eine erneute Kontrolle ihres Account-Banns beantragen.

Allerdings könnte WhatsApp nicht nur bei den Sicherheit-Features immer mehr den anderen Plattformen der Facebook Gruppe ähneln. Der Konzern experimentiert für die Nachrichten-App auch mit Funktionen, die uns bisher nur von Social-Media-Plattformen bekannt sind. So rollte das Unternehmen gerade erst für die WhatsApp Beta-Version den View-Once-Modus aus. Bei diesem verschwinden Fotos und Videos nach einmaligem Ansehen wieder. Dieses Feature kennen wir bereits von Instagram, aber vor allen Dingen von Konkurrenzplattform Snapchat. Welche Funktionen uns in den kommenden Monaten und Jahren noch bei WhatsApp erwarten, bleibt also spannend.

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