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Technologie
Tschüss, 2010er! Diese 10 technologischen Entwicklungen haben das Jahrzehnt geprägt
Uriel Soberanes - Unsplash

Tschüss, 2010er! Diese 10 technologischen Entwicklungen haben das Jahrzehnt geprägt

Nadine von Piechowski | 30.12.19

WhatsApp, Bitcoin oder KI? Welche technologischen Entwicklungen unser Leben in den vergangenen Jahren maßgeblich verändert haben, liest du hier.

1. Bye-Bye, SMS: Whatsapp und Co.

2009 brachten Jan Koum und Brian Acton den mittlerweile weltweit erfolgreichsten Direct Messenger auf den Markt: WhatsApp. Zurzeit benutzen ihn 1,5 Milliarden Menschen. 2013 übernahm der Social Media-Riese Facebook den Nachrichtendienst. Ein Leben, ohne WhatsApp, Facebook-Messenger und Co. können sich viele Menschen gar nicht mehr vorstellten. Bereits ein ganzes Jahrzehnt vereinfachen die Nachrichtendienste unsere Kommunikation. WhatsApp hat es sogar mit einem eigenen Verb in den Duden geschafft. Seit 2017 ins“whatsappen“ Teil unseres offiziellen Wortschatzes.

2. Kuss, Ente, Erdbeere: Emojis

Emojis sind aus den privaten Nachrichten heute nicht mehr wegzudenken. Bereits seit zehn Jahren kommunizieren wir nicht nur schriftlich, sondern auch in kleinen Bildchen miteinander. Absolute Profis im Gebrauch von Emojis sind übrigens Mütter, die häufig ganze Sätze durch die Smiley ersetzten. Natürlich führen die Bildchen auch immer wieder zu Missverständnissen. Oder wusstest du, dass sich dieses Emoji 🙇‍♀️ vor jemandem verneigt?

3. Schnell mal ein Foto schießen: Handykameras

Verpixelte Handyfotos gehören schon längst der Vergangenheit an. Was am Anfang nur als Beiwerk gedacht war, entwickelte sich in den vergangenen Jahren zu einem hauptsächlichen Feature neuerer Smartphones. Die Kameras und vor allen Dingen die Software dahinter wurde von 2010 bis heute immer besser. Fotosensoren, bis zu 40 Megapixel und Tiefensensoren: Handykameras stehen Kompaktkameras oder Spiegelreflexkameras in fast nichts mehr nach. Und sind zu dem auch noch handlicher.

4. Abheben für alle: Drohnen

Drohnen haben sich in den vergangenen Jahrzehnten von Killermaschinen zu einem beliebten Hobby entwickelt. Über 500.000 Drohnen gibt es in Deutschland mittlerweile, Tendenz steigend. Die meisten davon werden privat genutzt. Kein Wunder: Sie sind einfacher zu steuern als Modellflugzeuge und liefern dem Besitzer, durch die integrierte Kamera auch noch schöne Bilder.

5. Willkommen in der Zukunft: Künstliche Intelligenz

Viele Meschen denken an böse Roboter, die die Menschheit unterjochen, wenn sie die Worte künstliche Intelligenz (KI) hören. Dabei kann KI unser tägliches Leben bereits jetzt vereinfachen, zum Beispiel durch eine Übersetzungssoftware. Den Startschuss für die weitere Entwicklung von künstlicher Intelligenz war der 30. September 2012. Denn an diesem Tag gewann ein künstliches neuronales Netzwerk einen Bilderkennungswettbewerb (ImageNet Large Scale Visual Recognition Challenge).

6. Papiergeld war gestern: Bitcoin

Ein Geldsystem, ohne Banken mit manipulationssicheren Kassenbüchern – das war für viele ein Traum. Mit der Kryptowährung Bitcoin in Kombination mit dem Blockchain-Konzept wurde dieser Traum bereits 2009 wahr. Eine Revolution in der Geldwirtschaft. In den 2010ern schaffte es die Kryptowährung raus aus der Nische. Mittlerweile sind Bitcoins ein anerkanntes Zahlungsmittel in vielen Geschäften und Onlineshops. Im Dezember 2017 machten Bitcoins kurzzeitig Schlagzeilen: Denn zu diesem Zeitpunkt wurde ein Bitcoin zu einem Rekordkurs von rund 20.000 Dollar gehandelt.

7. Alexa, Siri und Co.: Voice Control

„Alexa, spiel‘ Partymusik“, diesen Satz wird der ein oder andere sicherlich am 31.Dezember 2019 hören. Dabei war das Sprechen mit Maschinen noch bis vor Kurzem noch Stoff für Science-Fiction-Filme. Mittlerweile sind der Google Assistent, Alexa und Co. sogar in der Lage, richtige Gespräche mit den Nutzern zu führen. Tischreservierungen und Einkaufslisten sind da schon lange kein Problem mehr.

8. Praktisch oder gruselig: Gesichtserkennung

Das Handy entsperren oder die Haustür aufschließen und das nur mit dem eigenen Gesicht. Was bei einigen Gänsehaut und Schauer hervorruft, stößt bei anderen auf helle Begeisterung. Die Gesichtserkennung hat sich im vergangenen Jahrzehnt erheblich weiterentwickelt und ist für viele bereits ein Teil des Alltags. Gegner der neuen Technologie machen immer wieder auf die Gefahren, die diese mit sich bringt, aufmerksam. Die größte Angst: eine umfassende staatliche Überwachung.

9. In anderen Welten: Virtual Reality

In den 1990ern gab es den ersten großen Hype um Virtual Reality (VR). Der riesiger Bildschirm-Helm und die schlechte Grafik hinterließen bei den Testpersonen allerdings nur eines: Übelkeit. 20 Jahre später sieht das ganz anders aus. HTC Vive, der Oculus Rift und vor allem der kabellosen Oculus Quest  bieten zumindest Gamern tolle Möglichkeiten, in andere Welten einzutauchen. Den entscheidenden Anstoß für diese Entwicklung gab Oculus-Gründer Palmer Luckey. 2014 verkaufte der Gründer seine Firma allerdings an den Social Media-Giganten Facebook und wurde somit für vielen VR-Begeisterte zur Hassfigur.

10. I stream, you stream, everybody streams: Netflix und Co.

Netflix, Spotify und Twitch: Die 2010er sind ohne Streamingdienste gar nicht mehr vorstellbar. Unglaublich, dass man sich vor 20 Jahren noch zu einer bestimmten Uhrzeit vor den Fernseher setzen musste, um dann eine Folge seiner Lieblingsserie zu gucken. Heute werden ganze Staffeln an einem Tag durchgeguckt und neue Alben der Lieblingskünstler sofort angehört. Streaming hat damit unseren Medienkonsum nachhaltig verändert.

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