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Geld verdienen mit Podcasts: Spotify möchte bezahlte Subscriptions einführen
© Sara Kurfeß - Unsplash

Geld verdienen mit Podcasts: Spotify möchte bezahlte Subscriptions einführen

Aniko Milz | 26.04.21

Spotify könnte ähnlich wie Konkurrent Apple bald ein Subscription-Modell für Podcasts anbieten. Jedoch plant das schwedische Unternehmen, keine Provision einzustreichen.

Zukünftig sollen Podcaster mit ihren Inhalten auf Spotify Geld verdienen können. Und das nicht über Werbung und Sponsorships, sondern über eine Art Abomodell. Wie genau dieses aussehen wird, ist noch nicht bekannt. Doch Berichten zufolge soll die Option Partner:innen in der kommenden Woche vorgestellt werden.

Keine Provision für Spotify: Podcaster dürfen ihre Einnahmen behalten

Laut dem Wall Street Journal sollen Podcaster auf Spotify die Einnahmen komplett für sich behalten dürfen. Spotify möchte keine Provision nehmen. Damit bleibt das schwedische Unternehmen seiner Einstellung treu. Schließlich hatte Spotify die Konkurrenz Apple bereits scharf für die Provision im App Store kritisiert. Auch bei dem vor Kurzem angekündigten Subscription-Modell für Apple Podcasts behält Apple 30 beziehungsweise 15 Prozent der Einnahmen für sich. Bei dem Subscription-Modell können Podcaster ihre Preise selbst aussuchen.

Podcast-Hype: Auch 2021 dürfte das Format Erfolg haben

Podcast waren schon vor der Coronapandemie am wachsen, doch durch die Lockdowns stieg ihre Beliebtheit weiter. In den USA sollen Podcasts laut dem Wall Street Journal in 2021 erstmalig eine Milliarde US-Dollar Umsatz generieren. Etwa 41 Prozent der US-Amerikaner:innen über zwölf Jahren hören monatlich Podcasts. Die Popularität dürfte auch weiterhin steigen. Schließlich denken sich nun auch Plattformen wie Facebook Möglichkeiten aus, Podcasts in ihren Service einzubauen.

Die weiteren Details der Abo-Podcasts auf Spotify müssen sich noch klären. Zum Beispiel ist noch nicht bekannt, ob auch hier die Preise selbst bestimmt werden können oder ob für das Zahlen eines Podcasts auch ein Spotify-Abo vorhanden sein muss. Spotify hat sich bisher noch nicht zu den Medienberichten geäußert.

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