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Usernames auf WhatsApp endlich im Roll-out

Usernames auf WhatsApp endlich im Roll-out

Caroline Immer | 09.04.26

WhatsApp beginnt mit der Einführung des heiß ersehnten Username Features. Doch der graduelle Roll-out sorgt für noch mehr Wartezeit bei vielen.

UPDATE

Schon lange warten die Nutzer:innen der Mega-Messaging-App WhatsApp auf den Start der Usernames – wie es sie beispielsweise bei Signal und Telegram schon lange gibt. Jetzt ist es so weit und der Roll-out beginnt. Darauf verweist der auf WhatsApp spezialisierte Publisher WABetaInfo. Demnach haben zunächst aber nur sehr wenige User Zugriff auf die Usernames, immerhin auf Android und iOS. In den Profileinstellungen können User prüfen, ob sie schon Teil des Roll-outs sind. Wir selbst haben noch keinen Zugriff auf die Option, finden dort aber die neuen Third Party Chats für die Kommunikation mit Usern anderer Apps.

Wer das neue Username Feature nutzen kann, hat die Chance, sich mit einem individuellen Username ohne die Angabe der Telefonnummer zu vernetzen und zu kommunizieren, was die Privatsphäre stärkt. Für die Kreation der Namen gibt es klare Regeln. Sie dürfen weder mit www. anfangen noch mit Domain-Endungen wie .com enden. Außerdem muss mindestens ein Buchstabe vorhanden sein (es gibt nur kleine Buchstaben) und Zahlen (0 bis 9), Unterstriche oder Punkte (aber nicht hintereinander und nicht am Anfang oder Ende) sind ebenfalls möglich. Sie sollen zwischen drei und 30 Zeichen haben und dürfen nicht doppelt vorkommen.

Daher ist es für die User von Belang, möglichst schnell ihren favorisierten Username zu reservieren, sobald das Feature angekommen ist. Immerhin hat WhatsApp über drei Milliarden monatlich aktive User. Des Weiteren warnt WhatsApp davor, mit Usernames Dritte zu imitieren, zum Beispiel berühmte Creator. Auch irreführende Namen sollten nicht gewählt werden. Ein Username, der über die Meta-Plattformen hinweg verfügbar ist, kann gewählt und im Account Center verifiziert werden.

Zunächst bleibt der Roll-out auf eine limitierte Zahl an Usern begrenzt, dann soll er ausgeweitet werden. Es heißt für viele WhatsApp-Nutzer:innen also weiterhin, auf Usernames zu warten – oder eine Alternative zu nutzen.

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Dieser Beitrag erschien erstmals am 7. November 2025.


Vor wenigen Monaten wurde erstmals bekannt, dass WhatsApp an Usernames arbeitet. Sie sollen die Kommunikation transparenter, sicherer und individueller gestalten. Eine ähnliche Funktion ist vielen Nutzer:innen bereits von anderen Messengern wie Telegram oder Signal bekannt. Auf WhatsApp hingegen lief die Kommunikation und auch die Kontaktaufnahme bislang klassisch über die Telefonnummer. Letztere soll im Zuge der Neuerung im Chat nicht mehr angezeigt werden. Wer das optionale Feature nutzen möchte, könnte bald die Möglichkeit erhalten, den favorisierten Username zu reservieren – schnell sein lohnt sich.



Du kannst bald deinen Username für WhatsApp reservieren

© Amin Moshrefi – Unsplash, Änderungen vorgenommen via Canva


Nun wurden weitere Details zum geplanten Launch der Usernames bekannt. Wie WABetaInfo berichtet, habe die Entwicklung der Funktion laut WhatsApp mehr Zeit beansprucht als erwartet. Doch 2026 soll es endlich so weit sein. Die Ankündigung des Features richtete sich an Business-Nutzer:innen, doch auch User mit einem regulären Account können bald auf die optionale Funktion zugreifen.

WhatsApp informiert über das Username Feature
WhatsApp informiert über das Username Feature, © WhatsApp/WABetaInfo

Bis zu diesem Zeitpunkt müssen Businesses aktiv werden

Neben den Usernames führt WhatsApp auch die sogenannten Business-Scoped User IDs (BSUID) ein. Hierbei handelt es sich um einzigartige Identifier für WhatsApp User, die es Businesses ermöglichen, mit diesen zu kommunizieren, ohne ihre Telefonnummer zu kennen. WhatsApp rief die der Ankündigung beiwohnenden Unternehmen dazu auf, ihre Systeme bis Juni 2026 zu aktualisieren, um die Unterstützung für Usernames sowie die neuen Identifier zu gewährleisten. Möglicherweise ist mit einer Einführung der Usernames also im kommenden Sommer zu rechnen.

Schon früher könntest du Zugriff auf ein anderes neues WhatsApp Feature erhalten. Denn Apple arbeitet an einer optimierten Integration der Music App mit dem WhatsApp Status, welche im Zuge des iOS 26.2 Launch eingeführt werden könnte. Bereits jetzt können die User via Spotify Musik mit ansprechendem Layout im Status teilen oder alternativ auf eine direkt in WhatsApp verfügbare Musikbibliothek zugreifen. Künftig soll Musik inklusive Song-Texten auch über Apple Music mit verbessertem Look im Status geteilt werden können.

Apple Music-Integration im WhatsApp Status, © WhatsApp/9to5Mac

Mit der neuen Option, Songs via Apple Music direkt auf WhatsApp zu teilen, setzen Apple und Meta ihre Kooperation fort. Vor wenigen Tagen erfreuten die beiden Tech-Unternehmen die User bereits mit der Ankündigung einer eigenen WhatsApp App für die Apple Watch.



Endlich auf der Uhr:
WhatsApp startet eigene App für die Apple Watch

© Apple via Canva

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