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Social Media Marketing
Mehr Transparenz auf allen Seiten: Instagram führt Kennzeichnung für Sponsored Posts ein

Mehr Transparenz auf allen Seiten: Instagram führt Kennzeichnung für Sponsored Posts ein

Tina Bauer | 14.06.17

Das Feature soll nicht nur Transparenz schaffen, sondern darüber hinaus den beteiligten Parteien gleichermaßen Einblicke in die Analytics geben.

Nachdem Facebook bereits vor einiger Zeit einen Branded Content Tag eingeführt hat, zieht Instagram nun nach und beginnt heute mit einem Test auf der Plattform. Vorerst nehmen nur ausgewählte Partner daran teil.

Sponsor-Kennzeichnung für Transparenz

Um mehr Transparenz zu schaffen, stellt Instagram Content-Kreatoren und Unternehmen nun die Möglichkeit zur Verfügung, organische Beiträge und Stories zu kennzeichnen, wenn diese aus einem Geschäftsverhältnis heraus entstanden sind. Instagram-User werden also in den kommenden Wochen häufiger Unterüberschriften zu sehen bekommen, die mit „bezahlte Partnerschaft mit“ gekennzeichnet sind. Influencer können Unternehmen, mit denen sie in einer geschäftlichen Verbindung stehen, damit ganz einfach unter ihren Beiträgen verlinken.

Die Sponsor-Kennzeichnung für organische Beiträge ist beim Location Tag platziert.

Dies ist jedoch nicht nur der Transparenz zuträglich: Durch die Kennzeichnung erhalten Content-Ersteller sowie auch das beteiligte Unternehmen Zugang zu den Insights des Posts. So können beide Seiten Einblicke in die das Verhalten der Abonnenten gewinnen.

Instagram stellt das Feature vorerst nur einigen ausgewählten Influencern und Unternehmen zur Verfügung, will es aber nach der Testzeit in den kommenden Monaten allgemein zugänglich machen. Gleichzeitig sollen dann offizielle Richtlinien dazu veröffentlicht werden.

Erstes Urteil gegen YouTuber Flying Uwe gerade gefällt

Mit der Transparenz ist es im Influencer Marketing ja in der Regel nicht weit her. Die meisten Produktplatzierungen lassen eine Kennzeichnung vermissen und die Medienaufsichtsbehörden haben sich das Treiben ebenfalls lange untätig mit angesehen. Der Schritt zur Kennzeichnung kommt nun gerade richtig. Denn erst in der vergangenen Woche traf es YouTuber Flying Uwe als ersten deutschen Influencer: Da dieser trotz mehrmaliger Ermahnung auf eine Kennzeichnung seiner Videos als Dauerwerbesendung verzichtet hatte, wurde er nun zu einer fünfstelligen Geldbuße verurteilt.

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