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Social Media Marketing
Safer Internet Day: So gestalten Eltern die Online-Kommunikation für Kinder sicherer

Safer Internet Day: So gestalten Eltern die Online-Kommunikation für Kinder sicherer

Swantje Schemmerling | 06.02.24

Anlässlich des diesjährigen Safer Internet Days machen mehrere Kampagnen auf Gefahren im Netz aufmerksam.

Jedes Jahr Anfang Februar findet der internationale Safer Internet Day statt. In diesem Jahr bereits zum 21. Mal. Der Aktionstag für mehr Sicherheit im Internet widmet sich unter dem Motto „Together for a better internet“ dem sicheren und verantwortungsvollen Aufwachsen mit digitalen Medien. In ganz Deutschland finden zahlreiche Aktionen statt, die sich den digitalen Herausforderungen für Kinder, Eltern und Lehrenden widmen.

In einer digital vernetzten Welt ist es für Eltern von entscheidender Bedeutung, die Online-Kommunikation ihrer Kinder sicher zu gestalten. Lennart Wetzel, Head of Public Policy DACH bei Snap, teilt fünf Tipps, wie Eltern die Online-Sicherheit ihrer Kinder gewährleisten können.

1. Schutz vor unerwünschten Kontakten

Eltern sollten ihren Kindern verdeutlichen, wie wichtig es ist, persönlichen Kontakt zu Fremden auch in der Online-Welt zu vermeiden. Auf vielen Plattformen stehen bereits zuverlässige In-App-Tools zur Verfügung, um eine Kontaktaufnahme von Fremden zu erschweren. Bei Snapchat gibt es beispielsweise das Family Center, in dem Eltern die Kontaktliste ihrer Kinder im Blick behalten können.

2. Nulltoleranz für Verstöße

Es ist entscheidend, Plattformen zu nutzen, auf denen Verstöße gegen Community-Richtlinien schnell gemeldet und entsprechende Maßnahmen ergriffen werden können. Durch konsequente Meldungen und die Sperrung missbräuchlicher Konten wird sichergestellt, dass Vergehen dieser Art nicht wiederholt werden können.

3. Altersgerechte Inhalte

Eltern sollten sicherstellen, dass die Inhalte in den genutzten Apps für ihre Kinder unbedenklich sind.

4. Sichere Standardeinstellungen für Jugendliche

Viele Plattformen wie Snapchat, Facebook und Instagram haben bereits voreingestellte Sicherheitseinstellungen wie deaktivierte Standortfreigabe und eingeschränkte Kontakteinstellungen für Minderjährige. Diese sorgen für einen zusätzlichen Schutz der Privatsphäre und Sicherheit der jungen Nutzer:innen.

5. Mindestalter einhalten

Eltern sollten sich über das Mindestalter für die Nutzung von Online-Plattformen informieren und standhaft bleiben, auch wenn die Freund:innen ihrer Kinder die Plattformen trotz Altersbegrenzung bereits nutzen. Das Mindestalter dient dem Schutz der Kinder und sollte daher respektiert werden.

Lennart Wetzel erklärt, wie Snapchat die Sicherheit für junge Nutzer:innen gewährleisten will:

Unsere oberste Priorität ist es, ein gesundes und sicheres Umfeld für alle zu schaffen, insbesondere für unsere jungen Nutzer*innen (13-17 Jahre). Unsere Herangehensweise an Sicherheit und Datenschutz beginnt mit dem besonderen Design unserer Plattform. Snapchat löscht Konversationen standardmäßig, öffnet sich nicht in einen endlosen Feed an Content und verhindert, dass unmoderierte Inhalte viral gehen. Die meisten Teenager nutzen Snapchat als Messaging-Dienst, um mit einem kleinen Kreis an engen und vor allem echten Freund*innen zu kommunizieren, und nicht, um neue Bekanntschaften zu machen oder ein großes Publikum zu erreichen. Dennoch haben wir zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen, die für altersgerechte Inhalte sorgen, verhindern, dass Fremde Jugendliche finden und kontaktieren, und Eltern Kontrolloptionen bieten. Da sich die Online-Umfeld ständig weiterentwickelt, überprüfen und verstärken wir diese Schutzmaßnahmen stetig.

Seit langem stehen große soziale Netzwerke in der Kritik, sich nicht ausreichend für den Schutz von Kindern und deren Daten einzusetzen. Trotz regelmäßiger Einführungen neuer Sicherheitsfunktionen wie beispielsweise dem Trust and Safety Center bei X oder Funktionen für die Mental Health der Jugendlichen auf Instagram, bleibt die Debatte über die Sicherheit von Online-Plattformen für junge Nutzer:innen bestehen. Der Safer Internet Day erinnert uns daran, dass wir alle Teil eines gemeinsamen Bemühens sind, das Internet zu einem sicheren Ort für alle Nutzer:innen zu machen.


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