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Social Media Marketing
Gegen Hate Speech: Kim Kardashian friert ihren Instagram Account ein
Screenshot Kim Kardashian - Instagram

Gegen Hate Speech: Kim Kardashian friert ihren Instagram Account ein

Aniko Milz | 16.09.20

Kim Kardashian boykottiert Instagram. Damit möchte sie ein Zeichen gegen "hate, propaganda and misinformation" setzen. Und sie ist nicht die einzige.

Im Juli stoppten im Rahmen der #StopHateForProfit-Kampagne mehrere Unternehmen ihre Werbeanzeigen auf Facebook – darunter Coca-Cola, Walt Disney oder Microsoft. Anfang Juli hatten sich 400 Unternehmen gefunden, die den Juli über nicht auf Facebook werben wollten, um ein Zeichen gegen den Umgang der Plattform mit Hate Speech und Fake News zu setzen. Jetzt, zwei Monate später, lenkt Kim Kardashian wieder Aufmerksamkeit auf die Kampagne. Die Unternehmerin und Influencerin friert am heutigen Mittwoch ihren Instagram Account ein.

Auch andere Celebrities treten dem Protest bei

Über 188 Millionen Abonnenten folgen ihr auf der Plattform, auf der sie täglich postet. Damit liegt sie derzeit auf Platz 7 der Rangliste der Accounts mit den meisten Followern auf Instagram. Der 24-Stunden-Boykott klingt zunächst nicht nach viel. Doch neben Kardashian wollen noch weitere Celebrities wie Leonardo DiCaprio, Jennifer Lawrence und Sacha Baron Cohen protestieren. Den Prominenten geht es dabei besonders darum, auf die Verbreitung von Desinformationen kurz vor den US-Wahlen aufmerksam zu machen. So schreibt Kardashian unter ihrem Post:

Misinformation shared on social media has a serious impact on our elections and undermines our democracy.

Facebook fährt eine eher lockere Schiene in Bezug darauf, welcher Content auf der Plattform verweilen darf. Ab und zu geht es gegen einzelne Profile oder Gruppe vor und löscht diese wegen Verstoßes gegen die Richtlinien von der Plattform. In dem Memo einer Whistleblowerin kam jedoch kürzlich heraus, dass Facebook politische Manipulationen wissentlich ignorierte. Auf der Plattform lastet derzeit ein hoher Druck, der Beeinflussung von US-Amerikanern vor den Präsidentschaftswahlen entgegenzuwirken. Ob die Wellen, die die Boykott-Aktion der Celebrities schlägt, hoch genug sind, um eine Reaktion von Facebook zu provozieren, bleibt abzuwarten.

lucy am 10.10.2020 um 21:20 Uhr

Ich denke, es geht hier um Beleidigungen, Bedrohungen, Diffamierungen oder Verleumdungen. Die ersten beiden sind als solche erkennbar, die letzten beiden nicht.

Antworten
Bianka am 16.09.2020 um 12:37 Uhr

Und wer bestimmt was „Hate Speech“ und „Fake News“ sind?

So langsam wird Social Media nur noch zu einem „freundlichen“ Ort wo alles sooo schön und toll ist. Fake Reality.

Wohl eher sollte Kim tatsächlich aufhören Insta für ihren „Profit“ zu nutzen.

#StopInstaForProfit ;)

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