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Social Media Marketing
Freiwillige gesucht: Twitter baut Birdwatch Feature mit Hilfe unbezahlter User aus

Freiwillige gesucht: Twitter baut Birdwatch Feature mit Hilfe unbezahlter User aus

Aniko Milz | 26.01.21

Ohne Bezahlung für Twitter arbeiten? Derzeit sucht der Kurznachrichtendienst nach Freiwilligen, die als Moderator:innen für das neue Birdwatch Feature eingesetzt werden möchten.

Vor zwei Wochen entdeckte die Reverse Engineerin Jane Manchun Wong, dass Twitter weiter an dem noch unveröffentlichten Moderations-Tool Birdwatch arbeitet. Dieses entwickelt der Kurznachrichtendienst, um die Verbreitung von Desinformationen auf der eigenen Plattform einzudämmen. Dabei verlässt sich Twitter nicht auf beispielsweise eine KI, sondern setzt nun auf ehrenamtliche Faktenprüfer:innen. Diese werden derzeit in den USA gesucht.

Mitwirkende stellen einen Kontext für irreführende Tweets bereit

Seit Montag können Freiwillige sich bei Twitter für dieses Ehrenamt registrieren, wie Keith Coleman, der Vice President Product bei Twitter, in einem Blogpost bekanntgab. 1.000 Amerikaner:innen werden zunächst rekrutiert. Eine Bezahlung gibt es nicht. Twitter setzt hier also auf einen ähnlichen Community-Ansatz wie Wikipedia. Mitwirkende werden möglicherweise irreführenden Tweets Anmerkungen hinzufügen, um diese in einen besseren Kontext zu setzen. Diese Tweets sind dann an einem kleinen Symbol zu erkennen, das bei einem Klick eine neue Seite mit ebenjenen Anmerkungen führt. So können User sich informieren und gewisse Aussagen eventuell besser hinterfragen.


Für Twitter Birdwatch arbeiten: Das Programm startet in den USA

Unklar ist, nach welchen Kriterien die Faktenchecker:innen ausgesucht werden. Schließlich muss garantiert werden, dass diese tatsächlich im Interesse der Community handeln. Doch der Ansatz ist nachvollziehbar. Schließlich wurden insbesondere um die Sperrung von Donald Trumps Accounts Stimmen laut, die die Macht der privaten Tech-Unternehmen wie Facebook und Twitter kritisierten. Diese Macht an die „Community“ abzugeben, könnte die richtige Entscheidung sein. Auch Keith Coleman ist sich der Herausforderung bewusst. Er schreibt:

We know there are a number of challenges toward building a community-driven system like this — from making it resistant to manipulation attempts to ensuring it isn’t dominated by a simple majority or biased based on its distribution of contributors. We’ll be focused on these things throughout the pilot.

Das Modell wird zunächst in den USA getestet. Nach und nach wolle man ausprobieren, was funktioniert und was nicht und das Feature schließlich auf weitere Märkte ausweiten.

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