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Social Media Marketing
Ein User, 5 Profile: Facebook testet Accounts mit zusätzlichen Profilen

Ein User, 5 Profile: Facebook testet Accounts mit zusätzlichen Profilen

Caroline Immer | 18.07.22

Bislang durften User nicht mehr als ein Profil auf der Plattform haben – nun erlaubt Facebook ihnen, bis zu fünf Profile unter einem Account zu führen. Die verschiedenen Profile können für die Kommunikation mit unterschiedlichen Gruppen genutzt werden.

Ein aktueller Test erlaubt es Facebook Usern, ihrem Account zusätzliche Profile hinzuzufügen. Bis zu fünf Profile sind möglich – diese können zum Beispiel nach Kontakten geordnet werden. So können Nutzer:innen etwa auf einem Profil Content von Freund:innen und auf einem anderen Profil Inhalte von Kolleg:innen im Feed angezeigt bekommen. Darüber hinaus können User die Profile ihren Interessen anpassen und sich beispielsweise auf einem der zusätzlichen Profile nur mit einem bestimmten Hobby auseinandersetzen. Facebook-Sprecher Leonard Lam erklärt in einer E-Mail an TechCrunch:

To help people tailor their experience based on interests and relationships, we’re testing a way for people to have more than one profile tied to a single Facebook account. Anyone who uses Facebook must continue to follow our rules.

Abkehr von der Klarnamenpflicht

Auf ihrem Hauptprofil sind User weiterhin dazu verpflichtet, ihren echten Namen (beziehungsweise den Namen, den sie in ihrem täglichen Leben nutzen) zu verwenden. Die zusätzlichen Profile hingegen müssen den echten Namen nicht enthalten – hier können Nutzer:innen ihren Username frei wählen. Dieser muss einzigartig sein und darf keine Zahlen und Sonderzeichen enthalten.

User dürfen ihre Identität nicht falsch darstellen oder sich als jemand anders ausgeben. Facebook betont, dass eine Verletzung der Richtlinien eines zusätzlichen Profils Auswirkungen auf den Account als Ganzes haben kann. Bei mehreren Missachtungen könne die Plattform entweder das betroffene Profil oder auch den gesamten Account löschen.

Mehr Engagement dank mehr Profilen?

Einige Funktionen sind weiterhin nur für den Haupt-Account verfügbar, darunter Facebook Dating sowie die Erstellung von Seiten. Aktuell testet Facebook das Feature mit ausgewählten Usern – wann das Update für alle kommt, ist bislang unklar.

Facebook könnte mit der Möglichkeit der zusätzlichen Profile einen Weg gefunden haben, das Engagement auf der Plattform anzukurbeln und die User auf der Plattform zu halten. Vor wenigen Monaten musste das Unternehmen erstmals einen User-Rückgang verzeichnen. Zwar konnte Facebook diesen im darauffolgenden Quartal stoppen – doch die Konkurrenz durch TikTok und Co. bleibt für die Plattform ein ernstzunehmendes Problem.

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