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Social Media Marketing
Coronakrise: Facebook veröffentlicht Guides für Unternehmen
© Facebook

Coronakrise: Facebook veröffentlicht Guides für Unternehmen

Nadine von Piechowski | 02.04.20

Facebook hat drei neue Guides veröffentlicht, die Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen dabei helfen sollen, mit den Auswirkungen der Coronapandemie fertigzuwerden.

Der Social-Media-Riese hat drei neue Ratgeber veröffentlicht, die Unternehmen dabei helfen sollen, mit der momentanen Coronakrise umzugehen. Facebook veröffentlichte die Guides für Retail Advertiser, E-Commerce Advertiser und Retail Businesses im Allgemeinen.

1. Wie Retail Advertiser auf die Cornapandemie regieren können

Facebook rät Advertisern aus dem Bereich Retail, vor allen Dingen die Gesundheit der Kunden zu schützen. Das heißt, die Konsumenten sollten transparent und gut verständlich darüber informiert werden, was ein Business tut, damit die Kunden sicher vor möglichen Infektionen sind. Außerdem sollten sich Unternehmen, deren Shops sich sonst in einer hochfrequentierten Lage wie einem Einkaufzentrum befinden, mit anderen Läden zusammenschließen und eine gemeinsame Kommunikationsstrategie bezüglich der gesundheitlichen Sicherheitsmaßnahmen für Kunden finden.

Facebooks Tipp für Retail Advertiser: Alternativen anbieten

Das Social-Media-Unternehmen rät ebenfalls, über Alternativen nachzudenken – falls die nötigen Kapazitäten dafür vorhanden sind. Als mögliche Optionen schlägt Facebook die Einrichtung eines Online-Shops oder den Verkauf von Waren sowie das Anbieten eines Services über Facebook Live vor. Außerdem rät Facebook dazu, Dynamic Ads auf der Plattform zu schalten. Denn mit den automatisierten Ads könnten Advertiser die für sie relevante Zielgruppe besser erreichen.

Die Technologie anpassen und unterschiedliche Bezahloptionen einführen

Facebook rät Retail Advertsiern in Zeiten der Coronapandemie auch, die eigene Technologie anzupassen und aufzubessern. Ein besonders wichtiger Punkt ist dabei die Einführung von unterschiedlichen mobilen Bezahloptionen, die kontaktlos ablaufen können. Auch sollten laut Facebook die Kunden darüber informiert werden, dass ein Shop versucht, jegliche Berührungspunkte zu vermeiden, um die Gesundheit der Kunden zu schützen.

2. Das können E-Commerce Advertiser in der Coronakrise tun

Die Kunden sollten schnell informiert werden, © Facebook

Unternehmen aus dem Bereich E-Commerce sind von der Coronapandemie ebenfalls stark betroffen, da die Ausbreitung des Virus beispielsweise die Lieferketten und die Logistik lahmlegt. Facebook rät E-Commerce Businesses daher, wichtige Informationen und Ankündigungen möglichst prominent auf der eigenen Website oder der Unternehmensseite auf Facebook zu platzieren. Dabei sollten vor allen Dingen Updates zu folgenden Themen klar kommuniziert werden:

  • Verzögerung bei der Lieferung
  • Produktengpässe
  • Änderungen des voraussichtlichen Lieferdatums
  • Sonderankündigungen zu aktuellen Entwicklungen

Facebook rät dazu, die Updates nicht nur auf der Unternehmens-Website, sondern auch über sämtliche Social-Media-Kanäle zu verbreiten. Weiter sollten besonders wichtige News oben auf der Facebook-Seite festgepinnt werden.

Wichtige Informationen können auf der Facebook-Seite oben angepinnt werden, © Facebook

Facebook rät zu einer ständigen Kommunikation mit den Kunden

Verspätete Lieferungen sind in der jetzigen Lage unvermeidbar. Trotzdem sollten E-Commerce-Plattformen diese transparent und wahrheitsgetreu an ihre Kunden kommunizieren. So könnten Unternehmen laut Facebook trotz der schwierigen Lage sicherstellen, dass der Kunde kein negatives Bild von dem Business bekommt und sich nach der Coronakrise gegen einen erneuten Kauf entscheidet.

Safe and Sound: Wie Unternehmen auf COVID-19 reagieren können

Neben den beiden spezifischen Guides, die sich an Advertiser aus dem Bereich Retail und E-Commerce richten, veröffentlichte Facebook auch den „Safe and Sound Guide“. Dieser gibt Unternehmen im Allgemeinen Ratschläge, wie diese während der anhaltenden Coronapandemie reagieren können.

Offline Events zu Online Events machen

Facebook rät Unternehmen dazu, über Alternativen für ihre Events nachzudenken. Eine willkommene und umsetzbare Option ist da, ein Online Event zu veranstalten. Viele Unternehmen tun dies bereits und bieten kostenlose Online-Kurse, Coachings oder Webinare an. Auch verschiedene Social-Media-Plattformen wie Facebook und Instagram können dafür genutzt werden.

Während der Coronakrise sollten Unternehmen schnell auf Kundenanfragen antworten

Der Social-Media-Konzern rät allen Businesses dazu, so transparent und kommunikativ den Kunden gegenüber zu sein wie möglich. Die fehlende oder verspätete Beantwortung von Anfragen könnte zu eine negativen UX (User Experience) führen, die die Kaufentscheidung auch noch nach dem Ende der Coronapandemie beeinflussen könnte. Facebook rät daher dazu, den Kundenservice zu verbessern, indem bestimmte Richtlinien für die Kommunikation eingeführt und das Team vorübergehend vergrößert wird. Außerdem sollten die am häufigsten gestellten Fragen in einem übersichtlichen FAQ zusammengefasst und beantwortet werden.

Ein übersichtliches FAQ ist momentan sehr sinnvoll, © Facebook

COVID-19: Unternehmen sollten sich auf dem neuesten Stand halten

Auch Businesses sollten sich regelmäßig über die aktuellsten Entwicklungen informieren. Dazu sollten vor allen Dingen verlässliche Quellen verwendet werden, wie die Website der Weltgesundheitsorganisation (WHO) oder die Informationskanäle der jeweiligen Regierung und dem Gesundheitsministerium. Immer auf dem neusten Stand zu bleiben, gibt den Unternehmen die Möglichkeit, schnell auf aktuelle Entwicklungen zu reagieren und so mögliche Auswirkungen auf das eigene Business zu kommunizieren.

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