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Social Media Marketing
Clubhouse: Kontaktzugriff für Invites nicht mehr nötig
© Nathana Rebouças - Unsplash

Clubhouse: Kontaktzugriff für Invites nicht mehr nötig

Niklas Lewanczik | 15.03.21

User von Clubhouse können Invites nun auch versenden, ohne dass die App einen Kontaktzugriff verlangt. Bisher hochgeladene Kontakte sollen wieder gelöscht werden können.

Wer Clubhouse nutzt und Invites an Freund:innen, Kolleg:innen und Co. verschicken möchte, musste der App bisher stets Zugriff auf sämtliche Kontakte auf dem Gerät gewähren. Das rief Bedenken in Sachen Privatsphäre und Datenschutz hervor. Daher wurde mit einem Update der App nun eingeführt, dass der Kontaktzugriff für das Versenden von Invites nicht mehr notwendig ist.

Eingabe von Telefonnummer oder Auswahl über den iOS Contact Picker

Entdeckt wurde die Neuerung von Reverse-Engineering-Expertin Jane Manchun Wong. Sie teilte auf Twitter einen Screenshot, der die neuen Optionen für Clubhouse User zeigt. Dabei können diese Invites nach dem Update versenden, indem sie Kontakte einzeln auswählen. So kann einerseits ein Kontakt über den iOS Contact Picker gefunden werden. Andererseits lässt sich aber auch einfach eine Telefonnummer eingeben. In den eigenen Kontakten können Nutzer:innen dann nach wie vor sehen, ob ihre Kontakte selbst bei Clubhouse sind (wenn das Teilen dieser Daten erlaubt wurde, was bisher notwendig war, sofern auch Invites verschickt werden sollten). Wenn neue Mitglieder aus dem eigenen Kontaktverzeichnis bei Clubhouse auftauchen, erhalten User eine Benachrichtigung in der App.

Des Weiteren gab Jane Manchun Wong bei Twitter an, Clubhouse habe erklärt, dass User, die ihre Kontaktverzeichnisse mit dem Unternehmen geteilt haben, die Möglichkeit erhalten, diese geteilten Kontaktdaten wieder zu löschen. Dazu müssen die Nutzer:innen aber Clubhouse aktiv kontaktieren. Künftig soll es in der App jedoch eine entsprechende Funktion zu diesem Zweck geben.

Clubhouse hatte bereits im Februar 2021 mindestens acht Millionen Downloads generiert, inzwischen dürfte die Zahl deutlich größer ausfallen. Die Trend App bietet ein populäres Audio-only-Format, auf das bisher allerdings nur iOS-Nutzer:innen zugreifen können. Die Zahl der Kontakte, die über die App-Nutzung bisher an Clubhouse übermittelt wurden, dürfte immens sein. Dass User nun aber die Möglichkeit bekommen, ohne obligatorischen Kontaktzugriff Invites versenden zu können, bedeutet erste Anpassungen von Clubhouse an relevante externe Datenschutzrichtlinien.

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