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Social Media Marketing
Attraktiv für Unternehmen: Der neue WhatsApp-Warenkatalog
© HeikoAL - Pixabay

Attraktiv für Unternehmen: Der neue WhatsApp-Warenkatalog

Birte Lissner | 11.11.19

Der beliebte Messenger-Dienst WhatsApp bietet Unternehmen schon seit einiger Zeit gute Möglichkeiten, mit Kunden in Kontakt zu treten. Mit dem neuen Warenkatalog ist nun auch die direkte Produktvermarktung möglich.

Mittlerweile wohl auf keinem Smartphone mehr weg zu denken: Der Messenger-Dienst WhatsApp. Die große Popularität haben auch Unternehmen bereits für sich entdeckt. So kann man dank der WhatsApp Business App sowie diversen Drittanbietern Newsletter versenden und mit Kunden direkt kommunizieren, wenn es Fragen zur Lieferung, zum Lagerbestand oder zum Versand gibt. Zu Beginn noch ausschließlich als App für die schnelle Kommunikation mit Freunden und Familienmitgliedern gedacht, hat sich WhatsApp mittlerweile als Marketing-Kanal etabliert. Mit der neuen Katalogfunktion können Firmen nun eine Art „virtuelles Schaufenster“ erstellen und Produkte vorstellen. Insbesondere für Online Shops aber auch regionale Dienstleister eine spannende Möglichkeit.

So funktioniert der neue WhatsApp-Warenkatalog

  • Voraussetzung: WhatsApp Business App (kostenlos)
  • Hosting übernimmt WhatsApp
  • Produkte können mit vielen Details wie Beschreibung, Nummer oder Service Code versehen werden
  • Pro Produkt sind 10 Bilder möglich

Bislang konnte man Infos zu Produkten nur per Nachricht verschicken zum Beispiel in Form eines WhatsApp Newsletters. Mit der neuen Katalogfunktion wird es Kunden ermöglicht, die gesamte Kollektion direkt in der App durch zu stöbern und sich dank detaillierten Informationen und Bildern zum Kauf zu entscheiden. Auch Dienstleistungen können vorgestellt werden. Unternehmen kostet es nicht viel Zeit einen professionellen WhatsApp-Warenkatalog zu erstellen. Lediglich die kostenlose WhatsApp Business App wird benötigt. In wenigen Schritten können Produkte mit Nummer, Bild und Beschreibung angelegt werden. Sorgen wegen zu wenig Speicherplatz sind unbegründet, denn WhatsApp übernimmt das Hosting. Ein großer Vorteil ist auch, dass interessierte Kunden direkt bestimmte Fragen zu Produkten stellen können.

So richtest du den Katalog ein

Um einen WhatsApp-Warenkatalog zu erstellen, benötigst du die WhatsApp Business App. Unter “Einstellungen” und dann “Unternehmenseinstellungen” findest du die Option “Katalog”. Nun klickst du auf “Produkt oder Dienstleistung hinzufügen” und kannst unter dem grünen Plus erste Bilder hinzufügen. Pro Produkt oder Dienstleistung können maximal 10 Bilder hochgeladen werden. Anschließend müssen noch die Produktinformationen wie Name, Preis und Service-Code erstellt werden. Du kannst auch einen Shopping Link hinterlegen. Wichtig zu wissen ist, dass WhatsApp jedes hochgeladene Bild überprüft. Wenn es nicht den Richtlinien entspricht, wirst du neben dem Bild ein rotes Ausrufezeichen vorfinden. Natürlich lässt sich eine erneute Überprüfung anfordern, falls du anderer Meinung bist.

Besonders interessant für kleine bis mittlere Unternehmen

Seit Anfang des Jahres 2018 gibt es die Business Version bereits. Der große Vorteil liegt darin, dass Unternehmen klar zwischen privaten und beruflichen Accounts trennen können und zahlreiche weitere Funktionen wie automatisierte Nachrichten geboten bekommen. Ist die Telefonnummer verifiziert, bekommt ein Unternehmen ein grünes Siegel. Laut Herstellerangaben hat WhatsApp Business bislang 5 Millionen Kunden erreichen können. Besonders in aufstrebenden Märkten wie in Indien surfen immer mehr Menschen lieber mit dem Smartphone statt am Laptop. So können neue Produkte nicht nur zu Hause, sondern auch unterwegs in Bus und Bahn geshoppt werden. Der neue WhatsApp Warenkatalog greift diese Bedürfnisse auf. Ab sofort können Unternehmen in Deutschland, Brasilien, Großbritannien, Indien, Mexiko, Indonesien sowie in den USA die Funktion nutzen.

Jetzt vor dem Weihnachtsgeschäft könnte der Warenkatalog sicherlich eine spannende Option für das ein oder andere Unternehmen werden. Es bleibt abzuwarten wie viele Verkäufe anschließend tatsächlich über die App gemessen werden können.

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