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Als Hilfe in der Coronakrise: Pinterest launcht neue Shopping-Optionen
Pinterest Styleguides © Pinterest

Als Hilfe in der Coronakrise: Pinterest launcht neue Shopping-Optionen

Aniko Milz | 08.04.20

Mit neuen Shopping-Optionen möchte Pinterest kleine Unternehmen während der Coronakrise unterstützen.

Pinterest nutzt die derzeitige Coronakrise für sich und möchte zum digitalen Einkaufszentrum werden. Neue Shopping Tools sollen Marken und Unternehmen dabei unterstützen, den derzeit angestiegenen Traffic optimal zu nutzen und optimalerweise in Kaufabschlüsse umzuwandeln. Besonders KMU möchte Pinterest mit den neuen Möglichkeiten helfen. Suchanfragen für „Hilfe für Kleinunternehmer“ sind im Vergleich zu den Wochen davor laut Pinterest um das Dreifache gestiegen. Um es Usern einfacher zu machen, eben diese Einzelhändler zu finden, unternimmt die Plattform nun Anstrengungen, die Shopping-Optionen zu verbessern.

Neue Shopping-Optionen auf der Plattform

Pinterest gibt an, dass 97 Prozent der Anfragen auf der Plattform unbranded seien. Das heißt, die sogenannten Pinner suchen nicht nach einem Produkt in Verbindung mit einer Marke, sondern sind offen für alle Vorschläge. Das schafft eine gerechte Chance für alle Marken. Die neuen Shopping-Möglichkeiten beinhalten: Kaufen direkt von Pins, über Pinnwände, von der Suche aus und über neue Einrichtungs- und Wohnempfehlungen, sogenannte Styleguides.

Direkt in der Suche kaufen

Wird ab sofort nach einem Begriff gesucht, zeigt die Seite einen neuen Bereich an, in dem User vorrätige Produkte von verschiedenen Einzelhändlern kaufen können. Diese werden passend zum Suchbegriff ausgespielt und lassen sich auch nach Preis und Marken filtern.

Kaufen über eine Pinnwand

Auf Pinterest erstellen Nutzer Pinnwände zu bestimmten Themen, um Inspirationen zu sammeln und sich zum Beispiel Einrichtungsstyles und -tipps für später zu merken. Doch statt nur eine reine Visualisierung zu sein, können Pinner ab sofort in einem neuen Bereich der Pinnwand kaufbare Produkte der einzelnen Pins sehen.

Via Pin kaufen

© Pinterest

Außerdem sind ab sofort auch in der visuellen Suche mehr Produkte über Pins kaufbar. Dabei wird Nutzern beim Hovern über dem Pin ein Button zu „Ähnliche Produkte kaufen“ angezeigt, den sie klicken können.

Styleguides

Wie ein digitales Interior-Magazin funktionieren die Styleguides von Pinterest. Nach Stilen wie Mid-Century oder Rustikal sortiert, finden sich dort Einrichtungsthemen zum Durchblättern. Pinterest nennt die Styleguides einen eigenen „Innenarchitekten in der Suchfunktion“.

Pinterest als Ersatz für den Schaufensterbummel

Wenn Businesses nun auf Pinterest Produkte anbieten möchten, ist es wichtig für sie darauf zu achten, dass sie kaufbare Pins nutzen. Mit dem kürzlich eingeführten Verifizierte-Händler-Programm macht Pinterest dies besonders einfach. Durch das Programm erhalten Einzelhändler, die den Kriterien entsprechen einen blauen Haken und sind somit als vertrauenswürdig eingestuft. Gerade in Coronazeiten könnte es ein schlauer Schachzug sein, die eigene Seite als digitales Schaufenster zu präsentieren, da die Offline-Geschäfte geschlossen haben.

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