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SEO - Suchmaschinenoptimierung
Search Console: Google entfernt generische Rich Results im Leistungsbericht
© hk - Unsplash

Search Console: Google entfernt generische Rich Results im Leistungsbericht

Niklas Lewanczik | 26.05.21

Der Bereich „Rich Results“ wird aus der „Darstellung in der Suche“ im Leistungsbericht der Search Console gestrichen, da Google inzwischen für fast alle Rich-Results-Typen eigene Kategorien aufweist.

Wer mit seinem Content ein Rich Result bei Google hervorrufen kann, hat gute Chancen auf eine erhöhte Sichtbarkeit in der Suche. Daher kann sich die Optimierung von Inhalten für die Darstellung in entsprechenden Results als lohnend erweisen. Eine Überprüfung der Performance im Leistungsbericht der Search Console ist für Webmaster dabei Standard. Allerdings werden sie dort künftig nicht mehr die übergeordnete Kategorie „Rich Results“ im Bereich „Darstellung in der Suche“ finden. Denn diese entfernt Google ab Sommer 2021. In der Kategorie wurden diverse Rich-Results-Typen aggregiert, die keiner eigenen Kategorie zugewiesen werden konnten. Doch da Google nunmehr 19 Typen für die Darstellung in der Suche via Rich Results unterstützt, wird die Standardkategorie obsolet.

Von Android App bis FAQ: Googles viele Kategorien der Darstellung in der Suche

Auf Twitter und auf der Website der Google Search Central wurde die Einstellung der Kategorie „Rich Results“ bekanntgegeben.

Diese Kategorie war erst vor wenigen Jahren eingeführt worden. Nun ist sie allerdings überflüssig. Denn zu den 19 von Google unterstützen Typen für die Darstellung in der Suche zählen inzwischen unter anderem die Kategorien „Android App“, „AMP-Artikel“, „FAQ-Rich-Suchergebnisse“, „Videos“, „Produktergebnisse“, „Stellenangebot“ oder „Besonderer Hinweis“. Google erklärt, dass beim Dimensionieren oder Filtern nach Darstellung in der Suche in der Tabelle Daten nach Seite und nicht nach Property zusammengefasst werden. Die Daten im Diagramm werden jedoch weiterhin nach Property gruppiert. Für Webmaster enthält die Liste mit den Filterfunktionen nur Filteroptionen für Typen, zu denen auch tatsächlich Impressions vorhanden sind.

Ein weiterer Grund, den Google für das Einstellen der „Rich Results“ als Sammelkategorie nennt, ist, dass die Gruppierung sehr unterschiedlicher Daten dort nicht ideal für die Performance-Analyse ist. Denn die verschiedenen Datentypen könnten ganz unterschiedliche Verhaltensmuster aufweisen.

Die Oberkategorie Rich Results wird es künftig in der Search Console nicht mehr geben
Die Oberkategorie „Rich Results“ wird es künftig in der Search Console nicht mehr geben, © Google

Die Entfernung dieser Kategorie stellt nur eine Veränderung im Reporting dar. Auf den Traffic von Websites, die Rich Results hervorrufen, hat sie keine Auswirkungen. Bis zum 1. August 2021 wird dieser Bereich in der Search Console und der API allerdings noch zur Verfügung stehen. Schon jetzt bietet Google eine sehr umfangreiche Übersicht zur Analyse der Rich Results. Doch künftig sollen noch mehr Rich-Results-Typen eingeführt werden, um ein noch differenzierteres Bild für die Webmaster liefern zu können.

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