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SEO - Suchmaschinenoptimierung
Google warnt in der Suche vor unzuverlässigen und schnelllebigen Ergebnissen
© Benjamin Dada - Unsplash

Google warnt in der Suche vor unzuverlässigen und schnelllebigen Ergebnissen

Niklas Lewanczik | 25.06.21

Trends oder kurzlebige Ereignisse rufen bei Google Suchergebnisse hervor, die sich schnell ändern könnten. Vor solchen und unzuverlässigen Resultaten in den SERPs warnt die Suchmaschine nun in einem Test.

Die User sollen bei Google nicht nur Links zu Suchergebnissen finden, sondern deren Qualität und Aktualität auch einschätzen können. Die marktführende Suchmaschine möchte Suchende so gut wie möglich auch über die Quellen oder etwaige Kontexte der Resultate in Search informieren. Deshalb testet Google jetzt eine Warnung in den SERPs. Diese wird Usern angezeigt, wenn ein Suchergebnis sich schnell ändern könnte oder aufgrund der Neuheit des Ereignisses noch nicht alle Fakten bekannt und die Informationen mithin eventuell unzuverlässig sind.

Warnhinweis von Google als Kontextgeber: Aber was gilt als Voraussetzung zur Warnung?

Verschiedene User haben den Test mit Googles Warnhinweis inzwischen entdeckt. Einer davon ist der Social-Media-Experte Matt Navarra, der einen Screenshot bei Twitter teilte:

In seinem Beispiel warnt Google davor, dass sich ein Suchergebnis zu einer aktuellen berichteten UFO-Sichtung durchaus rasch ändern könnte. Denn diese News ist per se schnelllebig. Ähnliche Beispiele könnten der Tod einer bekannten Person oder eine politische Entwicklung sein. Denn auch bei Ergebnissen zu Ereignissen, die brandaktuell sind, kann Google die Warnung ausspielen. Damit gibt Google Suchenden den Kontext, dass noch nicht alle Fakten bereitstehen dürften, die Hintergründe noch nicht bekannt sind und ein Konsens zum Geschehen eventuell noch nicht gebildet ist.

Fraglich ist dabei bisher, welche Voraussetzungen Google ansetzt, um den Warnhinweis auszuspielen. Dazu gibt es in dem Test keine Angaben, während auch unklar bleibt, wann die Suchmaschine ein Ergebnis nicht mehr als unzuverlässig oder sich schnell ändernd einstufen würde. Die gesamte Anzahl der Suchergebnisse zu einer Suchanfrage dürfte dabei keine Rolle spielen. Frank Schräer schreibt bei Heise, dass auch Anfragen mit über elf Millionen Treffern entsprechende Warnungen für einzelne Ergebnisse hervorrufen können.

Wir selbst konnten den Test bisher nicht reproduzieren. Es scheint sich um eines der zahlreichen limitierten Experimente der Suchmaschine zu handeln. Ob und wann der Warnhinweis umfassend ausgerollt wird, ist noch unklar. Für die Kontextbildung bei Suchenden und eine qualifizierte Einschätzung aktueller Suchergebnisse bei Google könnte sich dieser Ansatz als wertvoll erweisen.

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