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Google bleibt Standardsuchmaschine bei Firefox
© Mozilla Foundation

Google bleibt Standardsuchmaschine bei Firefox

Niklas Lewanczik | 17.08.20

Eine Verlängerung des Deals zwischen Google und Mozilla sieht vor, dass die Standardsuchmaschine des Firefox Browsers noch bis mindestens 2023 Google heißen wird. Im Zuge dessen könnten hunderte Millionen US-Dollar fließen.

Zwischen 400 und 450 Millionen US-Dollar soll die Organisation Mozilla erhalten, damit Google als Standardsuchmaschine im populären Firefox Browser bestehen bleibt. Diese Schätzung gibt der Publisher ZDNet ab, der über die Verlängerung der Kooperation der Tech-Größen berichtet. Die News kommen nur wenige Tage, nachdem die Mozilla Foundation angekündigt hatte, aufgrund umfassender Umstrukturierungen 250 Mitarbeitende entlassen zu müssen.

Die Beziehung zwischen Mozilla und Google wird sich nicht verändern

Die aktuelle Vereinbarung, die vorsieht, dass Google als per Default eingestellte Suchmaschine bei Firefox fungiert, wäre nach Informationen von ZDNet Ende 2020 ausgelaufen. Nun wurde Unternehmensquellen zufolge eine Verlängerung dieser Vereinbarung beschlossen, die der gemeinnützigen Organisation der Mozilla Foundation mehrere hundert Millionen US-Dollar einbringen soll. Gegenüber dem Tech Publisher The Verge bestätigte Mozilla-Sprecher Justin O’Kelly via E-Mail:

Mozilla’s search partnership with Google is ongoing, with Google as the default search provider in the Firefox browser in many places around the world. We’ve recently extended the partnership, and the relationship isn’t changing.

Google stärkt damit seine in den meisten Teilen der Welt unangefochtene Marktherrschaft als relevanteste Suchmaschine weiterhin. Immerhin liegt Firefox laut Statcounter mit einem Marktanteil von 4,3 Prozent weltweit auf Platz drei der Browser-Nutzung (hinter Google Chrome und Apples Safari). In Deutschland kann der Browser von Mozilla sogar etwas mehr als 13 Prozent Marktanteil vorweisen.

Mehr Planungssicherheit für die Mozilla Foundation

Für Mozilla bedeutet der neue Deal eine wichtige finanzielle Sicherheit. Das Entlassen von gut einem Viertel aller Mitarbeitenden wurde zwar einerseits auf ohnehin geplante strukturelle Änderungen in der Mozilla Foundation zurückgeführt. Andererseits erkannte die Vorstandsvorsitzende Mitchell Baker in ihrem diesbezüglichen Post auch an, dass es aufgrund der Coronapandemie bei der Organisation zu erheblichen finanziellen Einbußen gekommen war. Laut The Verge sind Zahlungen von Suchmaschinenanbietern wie Google, Yandex oder Baidu die größten Einnahmequellen für die Mozilla Foundation.

Diese spricht sich immer wieder für ein offenes, freies und sicheres Web aus. Mit Google hat die Organisation dabei einen Partner, der Usern immense Möglichkeiten bietet; aber auch lang gehegte Datenschutzbedenken nicht umfassend aus der Welt räumen kann.


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