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SEA - Suchmaschinenwerbung
Ab 2022: Bei Googles Standardsuchkampagnen können nur noch Responsive Search Ads erstellt werden

Ab 2022: Bei Googles Standardsuchkampagnen können nur noch Responsive Search Ads erstellt werden

Niklas Lewanczik | 01.09.21

Responsive Suchanzeigen werden zum einzigen Anzeigenformat, das bei Suchkampagnen noch erstellt und bearbeitet werden kann. Bestehende Erweiterte Textanzeigen werden jedoch weiterhin ausgespielt.

Die stetige Veränderung des Suchverhaltens der User von Google erfordert auch von den Marketern, die Suchkampagnen erstellen, Flexibilität. So gibt Google an, dass 15 Prozent der täglichen Suchanfragen ganz neue Suchen darstellen, die so zuvor noch nicht zustande gekommen waren. Zur Anpassung an die User-Bedürfnisse rät die Suchmaschine zur Automatisierung. Dabei seien insbesondere Responsive Suchanzeigen wertvoll. Deshalb werden diese ab dem kommenden Jahr der einzige Suchanzeigentyp sein, der bei Suchkampagnen neu erstellt und bearbeitet werden kann. Die Erweiterten Textanzeigen werden abgesetzt – doch das mit gutem Grund.

Responsive Search Ads liefern mehr Conversions

In der Google Ads-Hilfe und via Twitter verkündet Google die Neuigkeit, auf die sich Marketer einstellen müssen. Dabei wird erklärt, dass Responsive Suchanzeigen im Schnitt sieben Prozent mehr Conversions erreichen als Erweiterte Textanzeigen; und das bei einem fast gleichen Cost-per-Conversion.

Ab dem 30. Juni 2022 unterstützt Google dann nur noch die Responsive Search Ads. Erweiterte Textanzeigen, die bestehen, wird die Suchmaschine zwar weiterhin ausspielen. Eine Möglichkeit zur Erstellung oder Bearbeitung derselben fällt dann aber weg. Die Performance können User jedoch weiterhin tracken. Marketer können zudem Call Ads und Dynamic Search Ads weiterhin erstellen und bearbeiten.

Bei immer mehr komplexen und sehr differenzierten Suchanfragen können die Responsiven Suchanzeigen, die auf Machine Learning basieren, laut Google stets die richtige Message für die passende Suchanfrage liefern. Auf diese Weise sollen Marketer weniger Ads kreieren müssen und die Chance auf inkrementelle Conversions erhalten. Google empfiehlt, bis zum 30. Juni 2022 mindestens eine Responsive Search Ad pro Anzeigengruppe in den Suchkampagnen zu integrieren. Im Google Ads-Hilfecenter erhältst du alle wichtigen Informationen zur Erstellung solcher Anzeigen und zum Einsatz von Ad Customisers bei diesen. Letztere helfen bei der Anzeigenoptimierung in Echtzeit.

Wer Suchmaschinen-Marketing betreibt, sollte sich auf diese zentrale Veränderung bei Google einstellen. Sie bietet Werbetreibenden allerdings auch die Chance, ihre Ad Performance und damit verbunden die Conversions langfristig bei geringerem Aufwand zu erhöhen. Diverse Erfolgsbeispiele liefert Google im Post zur Ankündigung.

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