Mobile Marketing

Mobile E-Mail Marketing: Dynamischer Content und glückliche Kunden

E-Mails müssen aus der Masse herausstechen, damit sie gesehen werden. Um die Öffnungsrate zu erhöhen, lohnt es sich einen Blick auf dynamische Inhalte zu werfen.

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Die E-Mail ist tot – in der Tat machte es lange Zeit den Anschein, als wäre es so. Der Blick ins Postfach war lange Zeit nur wenig spaßig, bestand doch ein Großteil der täglich eingetrudelten Mails aus Spam, Phishing oder anderen schlechten Betrugsversuchen. Und während die Nutzer müde geworden sind, hat die E-Mail ein angekratztes Image davongetragen. Insbesondere in Zeiten, in denen mobiles Surfen massiv an Bedeutung gewinnt, ist es wichtig aus der einheitlichen Masse herauszustechen. Dynamische Inhalte verhelfen nicht nur der E-Mail zu neuem Aufschwung und lassen sie schlagartig in ihrer Beliebtheit steigen, sie erhöhen auch die Sichtbarkeit auf mobilen Displays.

Dynamischer Content zielt darauf ab, die Empfänger persönlich anzusprechen und so das Interesse und demzufolge auch die Öffnungs- und Click-Through-Raten langfristig zu erhöhen. Mit personalisierten Inhalten gibt es weniger Gründe, sich etwa von Newslettern abzumelden, denn sie liefern dem Empfänger einen Mehrwert. Wir haben zwei weitere Gründe für die Integration in euer E-Mail Marketing.

 1. Du bleibst dabei

Während deine Konkurrenten jährlich ein Drittel ihrer Subscriber verlieren und mehr als die Hälfte sich aufgrund für sie irrelevanter Inhalte abmeldet, bleibt dir dein Publikum erhalten. Die Personalisierungoptionen sind bei dynamischem Content sehr vielfältig. Einige Unternehmen reduzieren sich darauf, den Empfänger mit Namen anzusprechen und andere nutzen die volle Bandbreite an Möglichkeiten. Pinterest etwa zieht die Interessen und Demographie seiner User heran, auf deren Grundlage der Newsletterversand mehrmals wöchentlich erfolgt.

Pinterest Travelzoo

Die Verwendung des Nutzernamens, Pinnwandvorschläge, Aktivitäten von Freunden und Lokalisierung zeigen die Bandbreite dynamischen Contents

Je personalisierter die E-Mail, desto effektiver. Dabei ist unbedingt darauf zu achten, dass der Content mobile friendly und somit absolut an die Bedürfnisse der mobilen Nutzer angepasst ist. Die wichtigsten Inhalte sollten demnach direkt am Anfang platziert werden und die User möglichst wenig scrollen müssen. Zusätzlich aber empfiehlt es sich bei der Gestaltung für mobile Displays Texte zu reduzieren und vermehrt Bildinhalte zu nutzen. Das obige Bild zeigt sehr schön, wie Pinterest und Travelzoo mit dynamischen Inhalten in ihren E-Mails arbeiten.  Der Nutzer wird angesprochen, kann von den Informationen sogar profitieren und wird die E-Mail daher mit höherer Wahrscheinlichkeit öffnen.

2. Du gehst auf Augenhöhe

Werden Kunden nicht direkt angesprochen, sondern Angebote oder Rabatte bloß breit gestreut, wird nur ein kleiner Teil der Empfänger deiner E-Mail Aufmerksamkeit schenken. Du kannst aufgrund deiner Kundendaten analysieren, was sie sich angesehen, in den Warenkorb getan oder gekauft haben und diese Informationen in dein E-Mail Marketing einfließen lassen. Mit individuell und persönlichen E-Mails erreichen Unternehmen einen Großteil der angemeldeten User, denn sie können mit den Inhalten tatsächlich etwas anfangen. Dadurch, dass du Interesse an jedem einzelnen zeigst, erhöhst du auch die Aufmerksamkeit.

Mobile User öffnen gern E-Mails von denen sie sich angesprochen fühlen. Dabei spielt auch die Headline eine tragende Rolle und sollte den Empfänger gezielt ansprechen, damit er die Mail öffnet. Erwarten ihn in der E-Mail auf ihn zugeschnittene Angebote oder Vorschläge, wird das auch die Click-Through-Rate und schlussendlich ebenfalls die Umsätze erhöhen.

Über Tina Bauer

Tina Bauer

Studierte Sozialwissenschaftlerin mit Hang zu Online und Marketing. Seit 2014 als Redakteurin & Content Managerin bei OnlineMarketing.de.

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