SEO - Suchmaschinenoptimierung

Google verrät die drei Eckpfeiler seiner internen SEO-Strategie

Google gibt seltene Einblicke in die eigene SEO-Strategie und erklärt Best Practices, die sich auch auf deine Website übertragen lassen.

© Paweł Czerwiński - Unsplash

In einem aktuellen Beitrag auf dem Think with Google-Blog erklärt Sean O’Keefe, Data Scientist von Google, welchen grundlegenden Regeln das interne SEO-Team folgt. Schließlich sei Search Engine Optimization neben anderen Optionen wie Anzeigen schalten oder ähnlichem „eine wichtige – und kosteneffiziente – Strategie für organisches Wachstum“.

Auch Google unterliegt den Kriterien des Algorithmus

So war die Google-Suche vergangenes Jahr für die Hälfte des Traffics im Portfolio der Analyseplattform Parse.ly verantwortlich. Darin befinden sich einige der größten Medienunternehmen der Welt wie The Wall Street Journal, NBC, Bloomberg oder auch der SPIEGEL. Mit 7.000 Websites, die jeden Tag über 200 mal verändert werden, steht Google vor der gleichen Herausforderung wie alle anderen. Denn der Algorithmus macht beim Ranking keine Ausnahme für Googles Produktseiten.

Alle Googlemitarbeiter folgen bei der Suchmaschinenoptimierung diesen drei Maximen:

I. Fange klein an für große SEO-Ergebnisse

Es lohnt bei der Optimierung, sich auf die kleinen, grundlegenden Dinge zu konzentrieren. Die Google My Business-Website konnte O’Keefe zufolge ihren Traffic verdoppeln, indem Basics wie bespielsweise Canonical-Tags überarbeitet wurden. Er verweist in dem Zusammenhang auf die Funamentals vom Developer-Blog.

Traffic-Wachstum von Google My Business, © Google

Außerdem empfiehlt er das URL Inspection Tool in der neuen Search Console, um einen ersten Eindruck der Performance zu erhalten und etwaige Probleme zu identifizieren.

Das URL Inspection Tool gibt dir einen ersten Überblick, eigener Screenshot

II. Hab keine Angst vor Veränderungen – wage Experimente

Google entwickelt seine Suche immer weiter und es kann schwer erscheinen, immer auf dem neuesten Stand zu bleiben. Es gilt jedoch nicht zu verzweifeln, sondern mit den Neuerungen zu experimentieren.

O’Keefe veranschaulicht dies an der Think with Google-Seite selbst. Vergangenes Jahr hat sein Team versucht sämtliche Search Console-Fehler zu beheben sowie Strukturierte Daten und AMP-Technologie zu implementieren. Nachdem sie einen kleinen AMP-Fehler auf einigen URLs behoben hatten, sind die Impressions um satte 200 Prozent angestiegen. Darüber hinaus führte die Maßnahme dazu, dass dank Featured Snippets 1.000 neue Impressions täglich generiert werden konnten. Diese führt O’Keefe direkt auf die Überarbeitung des Blogs zurück.

Die Impressions des Think with Google-Blogs, © Google

III. Konsolidiere soweit wie möglich

Verschiedene Landingpages für unterschiedliche Kunden, Regionen oder Marketingziele scheinen eine gute Idee zu sein (Stichwort Personalisierung). Allerdings musste O’Keefe feststellen, dass sich im Laufe der Zeit bei Google sehr viele Seiten angesammelt haben, die alle ähnlichen Content aufwiesen. Duplicate Content verwirrt jedoch die Suchmaschinen und schadet den Rankings:

Eine einzige gute Seite zu erstellen, anstatt mehrere Microsites zu betreiben, ist der beste Weg, um langfristig organisches Wachstum anzustoßen.

Als Beispiel führt er Google for Retail an. Nachdem der Content von sechs Seiten konsolidiert und in einer einzigen, umfassenden Website zusammengefasst wurde, verdoppelte sich die CTR des CTA. Der organische Traffic ist um 64 Prozent angewachsen. Seine Lektion hieraus: Auch wenn die Performance der einzelnen Seiten wichtig ist, geht es darum eine holistische SEO-Strategie für die gesamte Präsenz zu entwickeln.

Über Anton Priebe

Anton Priebe

Anton Priebe ist Redaktionsleiter und seit Ende 2013 bei OnlineMarketing.de aktiv. Der studierte Germanist und Soziologe fokussiert sich auf Technologie, kreative Marketingstrategien, Conversion Optimierung und SEO. In seiner Freizeit klettert Anton gerne Wände hoch, bereist die Welt und freut sich über gutes Essen oder neue Musik.

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