SEO - Suchmaschinenoptimierung

Warnung bei zu langsamen Seiten: Google kontaktiert Webmaster über Search Console

Websitebetreiber werden derzeit von Google via Search Console kontaktiert, um auf langsam ladende Seiten und die nötige Optimierung hinzuweisen.

Screenshot YouTube, © Google

Google treibt flächendeckend schnell ladende Seiten voran, indem Webmaster mit Tipps zur Analyse und Verbesserung von Page Speed versorgt werden. Nachrichten über die Search Console warnen vor Frustration beim Nutzer und negativen Einflüssen auf das Geschäft. Dabei gibt Google aber direkt drei wichtige Metriken an, anhand derer die Seitenbetreiber ihre Performance einschätzen und optimieren können.

Warnungen über die Search Console

Die Ladegeschwindigkeit bei Websites sollte so hoch wie möglich sein. Jedem Webmaster ist klar, dass bei mehreren Sekunden Ladezeit die Bounce Rate enorm steigt. Dennoch gibt es nach wie vor viele Seiten, die in Sachen Page Speed noch nicht an die Erwartungen der Nutzer – und Googles – herankommen.

Der Einfluss von Page Speed auf die Bounce Rate, © Google

Deshalb werden die Webmaster nun über die Search Console auf langsam ladende Seiten hingewiesen. Oliver H.G. Mason wies bei Twitter darauf hin.

So heißt es in der Mail von Google etwa:

Google has noticed that your site’s performance is significantly below average. Real user measurement data from the Chrome User Experience Report shows that pages on your site are slow to become interactive. This can have a severe negative effect on your business metrics and can cause user frustration.

Als Referenz gibt Google Daten aus dem genannten Chrome User Experience Report an.


 

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Daten aus dem Chrome User Experience Report beachten

Drei zentrale Metriken sind nach Google für die Websitebetreiber elementar, um zu prüfen, in welchem Umfang ihre Seiten Probleme mit dem Laden haben. Dazu zählen:

  • First Contentful Paint
  • Time to Interactive
  • First Input Delay

Der First Contentful Paint ist wie folgt definiert:

First Contentful Paint reports the time when the browser first rendered any text, image (including background images), non-white canvas or SVG. This includes text with pending webfonts. This is the first time users could start consuming page content.

Beim Time to Interactive geht es um die Zeit, die benötigt wird, bis die Seite aufgebaut und für die Interaktion mit Usern bereit ist. Der First Input Delay wiederum beschreibt die Zeit zwischen der ersten Interaktion des Users mit der Seite bis zur Reaktion derselben im Browser. Diese Metriken wurden so erst in diesem Jahr eingeführt.

Jetzt scheint es, dass Google sie trackt und den Webmastern nahelegt, sie für die Optimierung von Page Speed bei den eigenen Seiten zu nutzen. Googles Nachricht enthält auch drei konkrete Hinweise, wie die langsam ladenden Seiten repariert werden können. Dabei sollen diese zunächst über Lighthouse analysiert, dann die gefundenen Probleme behoben und die Seiten erneut mit Lighthouse gegengeprüft werden. In der Folge erwartet Google dann ein Update der Sitemap, um der Suchmaschine von den Änderungen zu berichten.

Alle Webmaster, die sich dieser Warnung gegenübersehen, sollten also die nötigen Schritte einleiten, um ihre Ladegeschwindigkeit zu verringern. Nicht nur für Google, sondern vor allem für die User; und damit schließlich für den eigenen Erfolg. In diesem Sinne steht natürlich besonders Mobile Page Speed im Fokus, denn hier ist die Toleranz der User schlichtweg geringer. Außerdem ist die Ladegeschwindigkeit bei Google ein gewichtiger Rankingfaktor, seit diesem Jahr ebenfalls für Mobile.

Über Niklas Lewanczik

Niklas Lewanczik

Niklas hat an der Uni Hamburg Deutsche Sprache und Literatur sowie Medien- und Kommunikationswissenschaften studiert und schreibt als Redakteur über Social Media, SEO und innovative Themen im Kontext des digitalen Marketing. Wenn er sich nicht gerade dem Marketing zuwendet, dann womöglich den Entwicklungen im modernen Fußball oder dem einen oder anderen guten Buch.

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