Customer Relationship Management

Bei Google erkennen, ob Kunden im Laden neu oder wiederkehrend sind

Google führt die Segmenttypen „neu und wiederkehrend“ ein, sodass Marketer ermitteln können, ob die Shop-Kunden zum ersten oder wiederholten Mal zu Gast sind.

© Simon Launay - Unsplash

Für Marketer bei Google Ads werden die Insights bei der Attribution ein Stück weit ausführlicher. Mit den Segmenttypen „neu und wiederkehrend“ lässt sich herausfinden, inwieweit digitale Kampagnen Erfolg hatten; und ob Kunden beim Ladenbesuch zum ersten Mal oder immer wieder die Adresse aufsuchen. Diese Informationen bieten in Korrelation zur Werbe-Performance Möglichkeiten, um die Kampagnenplanung zu optimieren.

Kampagnenausrichtung mit Kundensegmentierung maximieren

Die neuen Segmenttypen „neu und wiederkehrend erleichtern Marketern die Einordnung ihrer digitalen Kampagnen und deren Auswirkungen auf die Conversions. Denn sie erlauben eine Unterteilung der Besucher beim Shop in bestehende Kunden, die öfter dort sind, und potentielle Neukunden. Es ist möglich zu ermitteln, ob die Besucher in einem bestimmten Zeitraum zur einen oder anderen Gruppen gehören.

Mit dem Wissen um dieses Verhalten können Marketer ihre Kampagnen besser konzipieren. Ist das Ziel einer aktuellen Kampagne etwa den Umsatz bei Bestandskunden zu maximieren, lässt sich über Google klären, mit welchen Werbeanzeigen die meisten wiederkehrenden Kunden generiert wurden – diese Anzeigen können dann fokussiert, ausgeweitet oder neu aufgelegt werden. Das erklärt Googles Produktmanager für Online-to-Offline Measurement, Victor Zhu. Auch Budgetanpassungen, Gebotserhöhungen oder Keyword-Erweiterungen werden in diesem Kontext empfohlen.


 

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Die Segmentierung liefert Vorteile 

Als besondere Vorteile der Segmentierung gelten zunächst die Einblicke in das Interesse der Nutzer am Unternehmen oder Shop, das durch die Werbekampagnen generiert wurde. Darüber hinaus lässt sich analysieren, wie viele potentielle Kunden langfristig zu wiederkehrenden Besuchern und im Bestfall zahlenden Kunden konvertieren. Außerdem kann ermittelt werden, welcher Typ User oder Kunde letztlich am besten auf die einzelne Kampagne anspricht. Dank dieser Informationen können entweder bestimmte Nutzergruppen verstärkt angesprochen oder aber die Kampagne entsprechend modifiziert werden.

Bei der Unterteilung der Kunden lässt sich eine Tabellenform als Visualisierung nutzen, die auch benutzerdefinierte Conversions aufzählt. Hierbei sind ebenso die Conversions in Form eines Ladenbesuchs einsehbar. Ältere Conversions können als Vergleichswert dienen. Nun ist der Zeitraum für die Messung unter „Verfallszeitraum für Kunden“ festzulegen. Hier bestehen die folgenden Möglichkeiten:

  • 180 Tage (Standardeinstellung)
  • 90 Tage
  • 60 Tage
  • benutzerdefiniert (zwischen 1 und 180 Tagen)

Haben User bei einer Einstellung von 180 Tagen in diesem Zeitraum den Laden nicht besucht, werden sie in der Folge als neu eingestuft. Mit Hilfe dieser Messung wird die Attribution in Googles Werbesystem weiter optimiert. Das hilft den Marketern bei der Konzeption ihrer Kampagnen und im Bestfall letztlich auch den Usern, die entsprechend ihres tatsächlichen Verhaltens in Bezug auf einen Laden oder ein Unternehmen angesprochen werden können.

Ausführliche Informationen zu dieser Neuerung und weiterführenden Insights liefert der Google Support.

Über Niklas Lewanczik

Niklas Lewanczik

Niklas hat an der Uni Hamburg Deutsche Sprache und Literatur sowie Medien- und Kommunikationswissenschaften studiert und schreibt als Redakteur über Social Media, SEO und innovative Themen im Kontext des digitalen Marketing. Wenn er sich nicht gerade dem Marketing zuwendet, dann womöglich den Entwicklungen im modernen Fußball oder dem einen oder anderen guten Buch.

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