Social Media Marketing

Google Authorship und Publisher – die wichtigsten Unterschiede

Authorship und Publisher – zwei Möglichkeiten, Google zu zeigen, wer welchen Content veröffentlicht hat. Doch wo liegen die Unterschiede?

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Google Authorship und Publisher – den eigenen Content schützen

Mit Google Authorship und Google Publisher bietet der Suchmaschinenbetreiber zwei verschiedene Möglichkeiten an, zu zeigen, wer hinter dem Content steht. Obwohl es deutliche Unterschiede zwischen den beiden Varianten gibt, haben diese etwas gemeinsam: Zweck und Nutzen.

Die Anzeige von Profilbild und Namen des Autors oder Publishers sorgt vor allem für mehr Sichtbarkeit in den Google Suchergebnissen (SERPs). Daraus resultieren, glaubt man einigen Statistiken zu dem Thema, auch höhere Click-Through-Rates, sodass von mehr Traffic für die entsprechende Veröffentlichung, etwa einen Blogpost oder eine Website, auszugehen ist.

Google Authorship – Beispielhafte Darstellung des Autoren

Zusätzlich bietet die verhältnismäßig einfache Implementierung den Vorteil, dass sie den Ersteller von Inhalten stärker hervorhebt, dieser also eine gewisse Autorität und ein gewisses Vertrauen zu den spezifischen Themen generieren kann. Nicht zuletzt, so behauptet es zumindest Robert Ryan, ist die Vertaggung von Autor beziehungsweise Publisher bei Google auch eine Möglichkeit vor Plagiaten und Kopien, also vor Content-Diebstahl, zu schützen. Letzteren Punkt kann ich nicht unbedingt nachvollziehen, da mich – Duplicate Content hin oder her – die Implementierung von Google Authorship oder Google Publisher nicht daran hindert, Inhalte zu kopieren und zu übernehmen.

Unterschiede – Privat und Business

Doch wo liegen nun die Unterschiede? Bei Google Authorship geht es darum, auf einer Website mit Inhalten von mehreren Autoren (so zum Beispiel OnlineMarketing.de) diese Autoren einzeln darstellen zu können, sodass der Autor eines jeden Artikels persönlich mit ihm in Verbindung gebracht werden kann. Typische Anwendungsfälle sind dabei Blog Posts oder News.

Bei Google Publisher dagegen geht es um die Kennzeichnung verschiedener Inhalte, die unter Umständen sogar von ein und demselben Autor stammen, vor allem aber mit der Website selbst und nicht mit den einzelnen Autoren verlinkt sind. Ein weiterer, zentraler Unterschied ist die Integration in das Social Network Google Plus: Während eine Einbindung von Authorship mit rel=“author“ auf das Profil einer bestimmten Person verlinkt, ist die Publisher – eingebunden über rel=“publisher“ – mit der Google Plus Seite des Unternehmens oder des Nachrichtenportals verknüpft.

Authorship bezieht sich also auf natürliche Personen, Publisher eher auf juristische.

Die wichtigsten Unterschiede findet ihr in folgender Infografik nochmal übersichtlich zusammengefasst.

The-differences-between-Google-Authorship-and-Publisher

Quelle: robertryan.ie

Wie steht ihr zur Einbindung von Authorship und Publisher? Welche Vor- und Nachteile seht ihr? Und sorgt die Einbindung auch in euren Augen für mehr Vertrauen und Autorität?

Über Atilla Wohllebe

Atilla Wohllebe

Fokusthemen auf OnlineMarketing.de: CRM, (Web) Analytics & E-Mail Marketing. Studium: B. A. in Business Administration, M. Sc. in E-Commerce. Mitglied der Digital Analytics Association Germany. Schnittstelle zwischen Marketing & IT mit einem Herz für Analytics. Derzeit tätig im Digital Push Marketing bei OTTO (GmbH & Co KG). Vorher im Solution Consulting der netnomics GmbH.

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