Social Media Marketing

Der optimale Pinterest-Pin in 7 Punkten

Pinterest ist ein ernst zu nehmender Traffic-Lieferant. Wir haben sieben Tipps für euch, wie ihr das Maximum aus euren Posts herausholt.

© beermedia - Fotolia.com

Pinterest ist definitiv auf dem aufsteigenden Ast in der Social Media-Welt. Erst kürzlich integrierte die Plattform neue Features und verkündete, dass seit Launch 30 Milliarden Bilder gepinnt wurden. Darüber hinaus ist die Plattform neben Facebook der größte Traffic-Generator der sozialen Netzwerke.

Ginny Soskey von HubSpot stellte Pinterest-Nutzern nun eine interessante Liste inklusive Grafik zur Verfügung, die wir für euch zusammenfassend erläutern.

Der optimale Pin

Quelle: HubSpot

Quelle: HubSpot

1. Hochauflösendes Bild

Die Qualität des gepinnten Bildes sollte selbstverständlich gut sein. Soskey schlägt eine Breite von 736 Pixeln vor. Der Länge sind wenig Grenzen gesetzt, denn längere Fotos erscheinen auch größer im Feed. Unverhältnismäßig riesig sollte der Post jedoch auch nicht sein (Ersteller von Infografiken neigen zur Übertreibung). Außerdem: Erstelle lieber selbst die Grafiken, als langweilige Stockfotos zu übernehmen.

2. Keine Bild/Link Schere erzeugen

Achte unbedingt darauf, dass dein Foto auch mit dem Link in Zusammenhang steht. Damit verhinderst du, dass User das Gefühl haben, dass sie nur zum Klick verleitet wurden. Dafür kannst du natürlich auch einen Text nutzen, falls das Bild allein nicht viel aussagt. Wir müssen beispielsweise für unsere Artikel bei jedem Pin Text hinzufügen, sonst wissen die Nutzer nicht, was sie erwartet.

3. UTM Code nicht vergessen

Lange Zeit hat Pinterest den UTM Code einfach ignoriert und gelöscht. Seit Anfang dieses Monats können URLs mit UTM Parameter gepostet werden, sodass die Analyse rund läuft.

4. Quellenangaben

Gerade bei Fotos ist die Copyright-Lage immer etwas schwierig. Deshalb darfst du nicht vergessen, die entsprechenden Angaben unter das Bild in die Beschreibung zu setzen, wenn du Content von jemand anderen postest. Das gilt auch für eigene Werke – so verhinderst du, dass deine Grafiken unerlaubt weiterverbreitet werden. Dafür setzt du deinen Namen oder dein Logo am besten gleich mit ins Foto.

5. Beschriftung nutzen

Viele Pins geistern zur Zeit ohne Beschriftung durch den Orbit. Dabei ist ein Text eine hervorragende Option, die man nicht ungenutzt lassen sollte – nicht zuletzt auch aus SEO-Sicht. Rund 200 Zeichen haben sich als besonders effektiv erwiesen, was das Repinnen betrifft.

6. Call-to-Action hinzufügen

Eine kleine Aufforderung zum Klicken kann nicht schaden. Diese könnte ihr gut in der Beschreibung (siehe 5) verarbeiten. HubSpot spricht sogar von 80 Prozent mehr Engagement bei Pins mit CTA.

7. Andere hochwertige Pins

Das hat nicht direkt etwas mit deinem Pin zu tun, spielt aber dennoch in die Bewertung deines Post mit rein. Bei der Ansicht eines Pins erscheint auf der rechten Seite eine Sammlung der anderen Grafiken auf der Pinnwand. Sorge also dafür, dass die auch dementsprechend optimiert sind und du schlägst zwei Fliegen mit einer Klappe.

*) Rich Pins

Dieser Punkt kommt nicht für alle Nutzer infrage. Unter Umständen kannst du deine Pinnwand für Rich Pins anmelden:

Quelle: Pinterest für Unternehmen

Quelle: Pinterest für Unternehmen

Rich Pins können unter der Grafik mit Zusatzinformationen angereichert werden. So binden manche Unternehmen zum Beispiel Rezepte mit ein, geben an, ob das Produkt noch auf Lager ist, oder zeigen eine Bewertung von anderen Websites.

Habt ihr weitere Ideen für einen optimalen Pin? Oder haltet ihr Pinterest für ein gehypten Kanal?


In eigener Sache: Auch wir sind auf Pinterest vertreten. Um hautnah an der Branche und immer topaktuell informiert zu sein, empfiehlt es sich, uns auch dort zu folgen:

Unbenannt

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.