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Das bringt’s im Netz: Couponing und Empfehlungen

Empfehlungsmarketing und Couponing sind die erfolgreichsten Varianten des Onlinemarketings. So gewinnt Social Media weiterhin an Bedeutung.

Web 2.0 und Coupons erfolgreich

Laut einer neuen Studie des Hightech-Verbandes BITKOM wirken sich Empfehlungen und Rabattgutscheine besonders positiv auf das Konsumverhalten der Internetnutzer aus. Knapp 25 Prozent der Befragten ließen sich von Produktempfehlungen anderer Käufer eines Online-Shops inspirieren und kauften den gleichen Artikel. Ebenfalls fast jeder vierte potenzielle Onlineshopper ließ sich durch attraktive Rabattgutscheine ködern. Interessant sind auch die Empfehlungen, die via Social Media ausgesprochen werden. So lassen sich rund 19 Prozent von Freunden in sozialen Netzwerken beeinflussen und legen viel Wert auf deren Meinung. „Wenn man weiß, dass ein Freund ein Produkt nutzt, hilft das oft bei der Einschätzung, ob es einem selbst gefallen könnte“, erklärt BITKOM-Marketingexperte Markus Altvater diesen Trend. „Persönliche Empfehlungen haben einen anderen Status als allgemeine Werbung, das gilt offline wie online.“

Dies machen sich zum Beispiel auch die „Sponsored Stories“ von Facebook zunutze, die jeweils eine “Empfehlung” an Freunde veröffentlichen, wenn jemandem eine Marke oder ein Produkt gefällt. So schätzt Facebooks COO Sheryl Sandberg die Wirkung dieser gesponserten Meldungen sogar doppelt bis dreimal so wertvoll ein wie normale Facebook-Werbung.

Ein interessantes neues Start-Up mit Empfehlungscharakter gibt es hierzu auch. So wurde kürzlich die Website „Shop my Label“ gelauncht, auf der Nutzer kostenlos einen eigenen Minishop eröffnen und ihre Lieblingsprodukte empfehlen können. Interessanter Nebeneffekt: man erhält für jeden erfolgreichen Kaufabschluss, den man über sein „Lädchen“ generiert, eine Provision. Empfehlungsmarketing in Reinform also, das vielleicht noch Schule machen wird.

Dennoch sollten auch die Standards des Onlinemarketings wie Displaywerbung und E-Mail-Marketing nicht vernachlässigt werden, die weiterhin ihren Anteil zur Kaufanimation beitragen. So wurden laut BITKOM rund 56 Prozent der Internetnutzer durch Online-Werbung zum Kauf eines bestimmten Produktes angeregt. Nicht sehr überraschend  ist dabei, dass die Werbewirkung bei den Onlinern im Alter von 14 bis 29 am stärksten ist. Hier ließen sich zwei Drittel der Befragten von entsprechenden Angeboten überzeugen. Weniger erfolgreich wirkt sich die gleiche Werbung hingegen auf ältere Nutzer aus. Von den über 65-Jährigen gingen nur knapp 27 Prozent auf Online-Werbeangebote ein.

Befragt wurden im Rahmen der Studie rund 1.000 Einwohner Deutschlands ab 14 Jahren.

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