Marketing Strategie

Content Marketing: Frisches Geld für OneSpot

Das US-Start-up OneSpot freut sich über eine Finanzspritze – und hat interessante Ideen zum Content Marketing.

OneSpot-Logo

Immer mehr Unternehmen setzen auf Content Marketing. Mit Blog-Posts und Artikeln versuchen die Verantwortlichen, ihr Produkt ins Bewusstsein der Kunden zu rücken. Wie aber soll man die User auf den Content aufmerksam machen? OneSpot bietet eine Plattform an, mit deren Hilfe Unternehmen ihre Posts in Anzeigen verwandeln können. Darüber berichtet auch Techcrunch.

Laut Matt Cohen, CEO von OneSpot, hat in puncto Werbung redaktionell erstellter Content mehr Einfluss auf die User als Anzeigen. Dabei geht Cohen davon aus, dass der Unterschied für User nicht im Vergleich “kommerzieller vs. nicht-kommerzieller Content” liegt, sondern im Vergleich “ärgerlicher Content vs. interessanter Content”.

Insofern müsste man doch mit interessantem Content eines Unternehmens wie z. B. Blog-Posts auf der Homepage oder einer positiven Produktbesprechung auf einer anderen Seite werben können.

OneSpot bietet demzufolge an, dass Kunden ihren Content ins OneSpot-System einbauen können. Dieser wird dann in Standard-Werbebanner umgewandelt und über ein großes Network verteilt. Unternehmen können ihren eigenen Content, aber auch relevanten Content von anderen Seiten nutzen.

Eine Techcrunch-Anzeige sähe folgendermaßen aus.

Dabei spielt das Tracking eine wichtige Rolle. Nachdem der User zum ersten Mal eine OneSpot-Site besucht hat, geht das Tracking los. Je nachdem, welche weiteren Seiten besucht werden, werden dem User relevante Anzeigen präsentiert. Dabei können die Anzeigen so angeordnet werden, dass sie letztlich zum gewünschten Ergebnis führen – sei es nun beispielsweise zum Kauf eines Produkts oder zum Anmelden für einen E-Mail-Newsletter.

Zu den ersten Kunden von OneSpot zählt Remington. Dessen Director of E-Commerce, Ryan Koechel, erklärte in einer Pressemitteilung, dass der ROI bei den Display-Anzeigen nach der Zusammenarbeit mit OneSpot die Erwartungen deutlich übertroffen habe.

Die aktuelle Investitionsspritze ist bemerkenswert: Insgesamt 1,5 Millionen Dollar fließen in die Kassen des Start-ups. Mit dabei sind u. a. RSL Venture Partners und 500 Startups.

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