Content Marketing

Butter bei die Fische – Etwas Persönlichkeit für dein Content Marketing

Täglich werden Unmengen an Content produziert, der in der Masse untergeht. Erfolgreiche Content Marketer greifen für ihre Ideen daher oft zu besonderen Mitteln.

© Flickr / Jonny Hughes, CC BY 2.0

Über Content Marketing und Techniken, die du anwenden solltest, um griffige Inhalte zu erstellen, die User Engagement und Reichweite erhöhen, haben wir bereits einiges zusammengetragen. Viele gute und erfolgreiche Content Marketer setzen aber in erster Linie auf Bedürfnisse und Persönlichkeit.

Geh auf die Suche nach Bedürfnissen

Das Grundgerüst beim Content Marketing setzt sich aus starken Headlines, guten Techniken und konsistentem Storytelling, Humor, Authentizität und unzähligen weiteren Möglichkeiten zusammen. Sonia Simone gibt auf Copyblogger nun Einblicke in die Methoden von Content Marketers, die eins verbindet: Erfolg.

Demnach setzt die Methode schon vor der Erstellung des Contents an, nämlich bei der Ideenfindung. So empfiehlt Werbetexter Gary Halbert, die „hungrige Crowd“ zu finden. Damit ist gemeint, dass du dich auf die Suche nach aktuellen Thementrends begeben sollst, auf die das Publikum mit hoher Wahrscheinlichkeit gut anspringt (Twitter ist ein guter Ort für so etwas). Du musst also Bedürfnisse ausfindig machen und deinen Content rundherum aufbauen. Das kannst du dir ähnlich vorstellen, wie mit der Eröffnung eines Restaurants: Suchst du dir eine Location, die fernab jeglicher Zivilisation liegt, wirst du damit vermutlich niemanden locken können, außer den wenigen Kunden, die sich zufällig in deine Örtlichkeit verirren. Aus diesem Grund sind belebte Viertel von Restaurants, Bars und Kneipen durchzogen, denn die Kundschaft hat nur auf Geschäfte gewartet. Es gibt unzählige Blogs über Fashion, Food, Lifestyle und Technik, einfach weil sie Bedürfnisse decken und die Nachfrage in diesen Bereichen immens hoch ist. Da ist es aber leicht, unterzugehen.

Das Auffinden deiner Nische und dich dort zu behaupten ist jedoch auch mit Problemen verbunden: Auf der einen Seite läufst du immer Gefahr, dass Nachahmer aus den Ecken kommen und dir den Rang ablaufen. Andererseits kann deine Themenauswahl durch die Nische so begrenzt sein, dass sie dein Wachstum hemmt.

Du musst herausstechen!

Der größte Fisch im Becken sein zu wollen, kann sich als schwieriges Unterfangen herausstellen. Denn es sind zu viele Piranhas unterwegs, die alle das gleiche Ziel vor Augen haben und im Schwarm verloren gehen. Es eignet sich daher besser, sich auf andere Weise zu profilieren: Läufst du als authentischer Paradiesvogel durch eine belebte Einkaufsstraße, erregst du vermutlich sehr viel mehr Aufmerksamkeit. Bleibst du dir dabei selbst treu, stichst du durch Besonderheit und Authentizität aus der Masse. Natürlich wird man versuchen, dich nachzuahmen. Du bist aber individuell und hast etwas ganz eigenes kreiert. Das ist besser, als der größte Fisch von vielen sein zu wollen.

Be a small, ridiculously evolved, very rare and weird fish in a great big pond. – Sonia Simone, Co-Founder & Chief Content Officer, Copyblogger Media

Es ist schwer sich mit seinem allgemeinen Foodblog in der Masse zu behaupten. Ein Reise-Food-Blog, oder einer über Meeresfrüchte, ausgefallene Restaurants und so weiter stößt da eher auf Aufmerksamkeit – und das Publikum ist mitunter größer als man meint. Auch Blogs über Digital Marketing gibt es zuhauf, weshalb du dir dafür schon etwas Besonders überlegen musst. Konzentriere dich beispielsweise auf eine Teildisziplin wie Content-, Social Media Marketing oder SEO. Insbesondere im Online Marketing stechen Persönlichkeiten heraus, weshalb du dir zwingend eine Reputaion aufbauen musst. Sich Twitter anzueignen, neuartigen Content zu publizieren (beispielweise: „Worst Practices of Content Marketing“) und sich auf einem oder zwei weiteren sozialen Netzwerken zu positionieren ist hier absolut notwendig. Und wenn alles nichts hilft, musst du exzentrischer werden.

Sei ein Underdog – und sei stolz drauf!

Alles, wofür man als Grundschüler zum Aussenseiter degradiert wurde, kann dir im Berufsleben als Content Marketer mit Alleinstellung eine Menge Vorteile bringen. Du hast komische Haare, die sich schon dein Leben lang gegen dich verschworen haben? Du regst dich häufig über unbedeutende Dinge auf und machst Witze, über die kein Mensch lacht? All diese Attribute kannst in deinen Content einbinden. Sei authentisch und kreativ – und wenn eine Sache nicht gut funktioniert, mache einfach mit etwas anderem weiter.

Irgendwer interessiert sich immer für deine Inhalte und keiner hat mehr Bedarf an langweiligem Einheitsbrei. Eine schillernde Persönlichkeit sowie deine einzigartigen Eigenschaften können dir dazu verhelfen, ein Meister deines Fachs zu werden – du musst nur du selbst bleiben und mit den Besonderheiten zu spielen lernen, um deine Businessinhalte mit einer individuellen Note zu versehen. Eine Prise Persönlichkeit hat noch keinem geschadet, aber vielen zum Erfolg verholfen.

Über Tina Bauer

Tina Bauer

Studierte Sozialwissenschaftlerin mit Hang zu Online und Marketing. Seit 2014 als Redakteurin & Content Managerin bei OnlineMarketing.de.

2 Gedanken zu „Butter bei die Fische – Etwas Persönlichkeit für dein Content Marketing

  1. Thao

    Interessanter Artikel! Gut zu wissen, dass die Eigenschaften, sei es vom Aussehen her oder vom Charakter, die einen früher zum Außenseiter gemacht haben, im Business Leben dagegen verhelfen können Erfolg zu erlangen! Super Tipp!

    Antworten

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