SEO - Suchmaschinenoptimierung

6 Tipps für eine gute interne Linkstruktur

OnSite-Optimierung ist ein wichtiger Bestandteil von SEO. Wie du das Potential von internen Verlinkungen vollständig ausschöpfst.

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Linkbuilding ist dank zahlreicher Google Updates ein heißes Eisen. Damit du dir nicht die Finger verbrennst, bietet sich Onsite-Optimierung zunehmend an. Bei internen Verlinkungen kannst du nicht sehr viel falsch, dafür aber vieles richtig machen. Mit dem Anchor Text und einem guten Aufbau kann ein interner Link ebenso wertvoll werden wie ein externer Link. Du verbesserst nicht nur dein Ranking bei Suchmaschinen, sondern bietest deinen Besuchern eine bessere User Experience. Dies hat unter anderem direkten Einfluss auf deine Bounce-Rate und letzten Endes auf die Conversion Rate.

Ben Acheson, Head of SEO bei der Londoner SEO-Agentur Digivate, betont die interne Linkstruktur als wichtiges Element für SEO und fasste sechs Tipps zusammen, die wir euch hier vorstellen möchten.

Sechs Dinge, die du bei der internen Verlinkung beachten solltest

  1. Beachte Links im Menü
    Das Navigationsmenü auf der Website bietet Raum für gute Text Links. Es erscheint auf jeder Seite und die Links haben somit einen hohen SEO Wert. Achte auf die richtigen Keywords und kreiere damit hochwertige Verbindungen, die Suchmaschinen dabei helfen, richtig zu verknüpfen.
  2. Verlinke Produkte untereinander
    Egal, ob du eine Dienstleistung anbietest, ein Produkt verkaufst oder Content produzierst: Deine Angebote sollten untereinander mit starken Ankertexten verlinkt sein. Falls du beispielsweise grüne und blaue Schaufeln anbietest, weise unter der Beschreibung unbedingt darauf hin, dass du auch das jeweils andere vertreibst. Der Text hierfür könnte sinnvollerweise lauten: „Wir verkaufen auch (Link)blaue Schaufeln(/Link).“
  3. Verknüpfe Produkte mit Kategorien
    Breadcrumb-Navigation ist schon ein guter Anfang, doch jede einzelne Produktseite kann und sollte mit der entsprechenden Kategorie verlinkt sein. Damit wird die Link Equity erhöht und die Kategorie-Unterseiten ranken zu mehr Keywords.
  4. Setze Links von Kategorien auf Produktseiten
    Dies mag offensichtlich sein, doch sei dir im Klaren darüber, dass hier jede Verlinkung weiterhilft. Nochmals: Behalte den Anchor Text im Hinterkopf. Damit lassen sich wertvolle Keywords schaffen.
  5. Verbinde Kategorien untereinander mit Links
    Die richtigen Verweistexte unterstützen die Link Authority der Kategorie-Seiten. Nutze jede Gelegenheit, die sich bietet, um sie aufzuwerten und guten Keywords zuzuordnen.
  6. Nutze Blog Content für Produkte und Kategorien
    Falls du auf deiner Website auch einen Blog betreibst, stelle dir immer die Frage: „Ist der Content mit einem bestimmten Produkt oder einer Kategorie vereinbar?“ Dies sollten die Inhalte im besten Falle immer sein, also überlege dir, wie du unterschiedliche Keywords mit einbinden kannst. Verlinke auch andere relevante Schlagworte, um einen guten Mix an Ankertexten zu haben. Je besser der die Verbindungen der beiden Seiten ist, um so stärker wird der Link.

Habt ihr weitere Ideen? Wie lassen sich noch mehr sinnvolle interne Links platzieren?

Quelle: Search Engine People

Über Anton Priebe

Anton Priebe

Anton Priebe ist Redaktionsleiter und seit Ende 2013 bei OnlineMarketing.de aktiv. Der studierte Germanist und Soziologe fokussiert sich auf Technologie, kreative Marketingstrategien und SEO. In seiner Freizeit klettert Anton gerne Wände hoch, bereist die Welt und freut sich über gutes Essen oder neue Musik.

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