Unsubscribe Rate

Unsubscribe Rate heißt lose ins Deutsche übersetzt Abwanderungsrate und beschreibt die prozentuale Anzahl an Personen, die in einem bestimmen Zeitraum ihren Newsletter oder ein anderes Abonnement abbestellt haben. Generell kann in verhältnismäßig wenigen Fällen nachvollzogen werden, welchen Grund der Kunde für das Abmelden hat. Deshalb bauen viele Anbieter gleichzeitig eine Fragestellung mit dem Abmeldelink ein, um herauszufinden, warum der Kunde etwa den Newsletter nicht mehr empfangen will. Nur so kann der Anbieter sein Angebot optimieren und eine höhere Zufriedenheit auf der Kundenseite erlangen. Die Unsubscribe Rate kann ebenfalls schwer erfasst werden, wenn die Kunden die Newsletter als Spam markieren oder direkt in den Papierkorb verschieben, anstatt sich abzumelden. In diesem Fall sind sie noch nicht ausgetragen.

Gründe für die Abmeldung

  • Kundenunzufriedenheit: Sind die Kunden mit dem Newsletter oder einem Angebot nicht zufrieden, bestellen sie diesen/dieses oft ab. Gründe für diese Unzufriedenheit kann beispielsweise der Inhalt sein, der nicht mit dem Interesse des Kunden übereinstimmt, qualitativ nicht hochwertig ist oder dass die Länge nicht als optimal empfunden wird.
  • Häufigkeit des Versands: Wird  beispielsweise ein Newsletter zu oft verschickt, empfindet der Kunde diese schnell als störend.
  • Verschiedene Interessengruppen: Da der Newsletter zahlreiche Zielgruppen gleichzeitig erreicht, ist es schwierig Themen zu erwähnen, die alle interessieren. Dadurch besteht die Gefahr auch Leute zu erreichen, die zur falschen Zielgruppe gehören und daraufhin den Newsletter abbestellen.

Minderung der Unsubscribe Rate

Unternehmen können mehrere Maßnahmen ergreifen, um die Unsubscribe Rate möglichst niedrig zu halten.

  • Zeitpunkt: Wichtig ist es, den Newsletter zu einem Zeitpunkt zu versenden, an dem das Interesse, diesen zu lesen, möglichst hoch ist. Freitagabend werden E-Mails oft als störend empfunden. Im Vergleich dazu kommen Newsletter vormittags an Werktagen besser an, da das Interesse, über Neuigkeiten informiert zu werden, höher ist.
  • Grundsätzliches Interesse: Um sicher zu gehen, dass sich Leute anmelden, die sich für die Artikel interessieren, ist das Double Opt-In Verfahren eine gute Möglichkeit. Durch das erneute Bestätigen zum Erhalt der Newsletter ist sichergestellt, dass der Kunde grundsätzlich Interesse an den Newslettern hat.
  • Betreffzeile und Inhalt: Grundsätzlich ist der wichtigste Punkt jedoch, dass der Inhalt und speziell die Betreffzeile die Aufmerksamkeit des Kunden erreichen, damit der sich dem Newsletter überhaupt erst widmet.
  • Relevant ist zudem, dass der Newsletter mobil problemlos lesbar sein muss.
  • Social Buttons zum etwaigen Teilen können das Engagement erhöhen.
  • Individuelle, zum Unternehmen passende Kategorien, können den Leser an das Format binden.