Content Curation

Content Curation, zu deutsch die Kuration von Inhalten, beschreibt das sinnvolle Zusammenstellen fremder Inhalte aus verschiedenen Quellen. Wie ein guter Kunstkurator sammelt man die besten Inhalte oder die, die zu einem Thema passen und kommentiert sie. Anders als ein Kunstkurator möchte man als Betreiber einer Website aber immer noch eigenen Content produzieren. Am besten eignet sich zur Verbreitung von kuriertem Content der eigene Blog, Social Media, eigens dafür gedachte Content-Curation-Tools oder ein Newsletter.

Vorteile für die Leser

Für die Leser bietet das den großen Vorteil, dass sie sich schneller einen Überblick über aktuelle Themen verschaffen können und schneller an Informationen kommen. Bei dem sekündlich neu produzierten Content im Netz kann schnell die Übersicht verloren gehen. Da ist eine vertrauenswürdige Quelle, die passende Inhalte für einen zusammenstellt, oft gern gesehen. Jeder, der selbstständig Content kuratiert, sollte dabei daran denken, dass nur sorgfältiges Selektieren für einen Mehrwert sorgt. Schließlich möchte man selbst nicht zu dem Mehr an Content beitragen, der den Lesern nichts bringt.

Vorteile für den Content Curator

Der Nutzen für den Content Curator selbst besteht in der oft erhöhten Reichweite, der Zufriedenheit der Leser und dem Aufbau eines Images als vertrauenswürdige Quelle. Richtig angegangen, bedeutet Content Curation weniger Arbeit, da nicht jeder Inhalt selbst produziert werden muss. Die Einbindung von hochqualitativen Links kann auch das Ranking auf Google verbessern. Außerdem wird Lesern eventuell ein Anreiz gegeben, die Inhalte auch weiter zu teilen und so die Reichweite zu erhöhen.

Nachteile für den Content Curator

Wenn Content Curation richtig ausgeführt werden soll, muss sie kontinuierlich stattfinden. Die Strategie lebt von ihrer Aktualität. Wer aufgrund fehlender Zeit nur einen halbherzigen Versuch startet, tut sich und seinen Lesern keinen Gefallen.

Achtung: Urheberrecht!

Wenn fremder Content geteilt wird, muss immer darauf geachtet werden, die Quelle korrekt anzugeben. Erstens wird Lesern so die Möglichkeit gegeben, neue Seiten für sich zu entdecken, zweitens sichert man sich so ab. Schließlich will man sich nicht mit fremden Federn schmücken, sondern deutlich machen, dass andere gute Inhalte von einem für die Leser zusammengestellt wurden.