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Karriere Tipps
Respekt im Job: Tipps für mehr Toleranz und Ruhe

Respekt im Job: Tipps für mehr Toleranz und Ruhe

Hauke Eilers-Buchta | 17.08.22

Es kann im Job immer wieder Situationen geben, in denen man ausflippen könnte und nur mühsam ruhig bleiben kann. Doch Respekt im Job ist immens wichtig. Hier gibt es Tipps, um toleranter zu agieren.

Im Job spielt Respekt eine immens wichtige Rolle. Und selbst, wenn man bei manchen Menschen arge Probleme hat, respektvoll zu bleiben und nicht aus der Haut zu fahren, sollte man mit ungeduldigen Kolleg:innen, unfreundlichen Kund:innen oder nervigen Vorgesetzten ruhig bleiben und sich in Toleranz üben. Doch wie kann man Respekt im Job ganz konkret leben und was kann dabei hilfreich sein? Hier gibt es eine Reihe an Tipps.

Respekt: Was genau ist das eigentlich?

Um mit anderen Menschen respektvoll umgehen zu können, sollte man zunächst einmal wissen, was Respekt überhaupt bedeutet. Ganz konkret versteht man darunter ein Verhalten, das von Höflichkeit, Toleranz sowie Ehrlichkeit geprägt ist. Dabei gehört es sich zudem, soziale Regeln zu erfüllen. Im Job ist Respekt dabei besonders wichtig. Respekt drückt aus, dass man jemanden achtet und ihm Aufmerksamkeit schenkt. Dadurch wird sichergestellt, dass ein Mensch in vollem Umfang seine Würde wahren kann. Ein Aspekt, der schon im Grundgesetz eine wichtige Rolle spielt.

Im Gegensatz zum Respekt stehen indes Intoleranz, mangelnder Anstand sowie Verachtung. Diese Eigenschaften werden generell als respektlos angesehen. Immerhin leitet sich Respekt wortgeschichtlich von der Berücksichtigung her.

Warum ist Respekt im Job so relevant?

Durch Respekt wird unser soziales Miteinander bestimmt. Nicht nur unter Freund:innen oder im Familienkreis ist dies von Bedeutung, sondern auch im Arbeitsalltag. Jede:r möchte als eigenständiger Mensch betrachtet werden und sich respektiert und wertgeschätzt fühlen. Nicht jede:r muss jede:n mögen, allerdings ist ein respektvoller Umgang in aller Regel unumgänglich. Wenn dies nicht der Fall ist, kann das jeweilige Selbstwertgefühl schnell leiden.

Fehlt es an Respekt, wird dies unterschiedlich deutlich. Möglich ist zum Beispiel Mobbing, aber auch unfaires Verhalten kann in Frage kommen. Werden einzelne Mitarbeiter:innen eventuell bevorzugt behandelt, stellt dies oftmals Unfairness dar – und das wiederum kann auf mangelnden Respekt seitens der Vorgesetzten oder Kolleg:innen zurückzuführen sein.

Im Job kann dies weitreichende Folgen haben. Denn kaum jemand bringt volle Leistung, wenn man sich nicht wertgeschätzt fühlt und der Meinung ist, ungerecht behandelt zu werden. Die Förderung eines respektvollen Umgangs miteinander ist daher für ein harmonisches Betriebsklima und letztlich auch die Produktivität besonders wichtig.

Mehr Respekt am Arbeitsplatz: Mit diesen Tipps kann es gelingen

Hat man als Vorgesetzte:r das Gefühl, dass es in der Abteilung oder im Team an sich an Respekt mangelt oder fühlt man sich als Mitarbeiter:in ungerecht behandelt, sollte man dringend aktiv werden und sich für mehr Respekt füreinander einsetzen. Ein allgemein wirksames Mittel gibt es dafür zwar nicht, jedoch können die nachfolgenden Tipps durchaus dabei helfen, einen respektvollen Umgang miteinander zu erlernen oder zu verbessern.

Tipp 1: Fehler und Co. einkalkulieren

Fehler können allen passieren, und das auch mehrfach. Daher sollte man Fehler immer mit einkalkulieren und nicht davon ausgehen, dass man selber fehlerfrei ist oder Mitarbeiter:innen keine Fehler machen. Das ist ähnlich zu handhaben wie Kritik an der eigenen Arbeit, auch diese wird irgendwann kommen. Dafür muss man sich bewusst machen, dass man die Erwartungen anderer niemals zu 100 Prozent erfüllen kann. Das muss man auch gar nicht.

Zu einem respektvollen Umgang gehört es dabei auch, dass man an andere keine unrealistischen Erwartungen stellt, sondern ihnen Fehler zugesteht. Wenn man solche Erwartungen gar nicht erst hat, kann man auch nicht so leicht enttäuscht werden und mit anderen Menschen toleranter umgehen.

Tipp 2: Den Blickwinkel auch mal wechseln

Kommt es zu einem Konflikt, kann es nützlich sein, den Blickwinkel einmal zu wechseln. Betrachtet man eine Situation aus der Perspektive anderer heraus, kann dies bereits hilfreich sein. Versteht man, wie andere eine Situation sehen und beharrt man zudem nicht stur auf den eigenen Standpunkten, löst dies schon so manchen Konflikt. Hinzu kommt, dass man auf diese Weise auch die Motive und Ansichten des Gegenübers erkennen kann. Dies macht es möglich, dass man sich leichter auf Augenhöhe und damit respektvoll begegnen kann.

Tipp 3: Offen auf andere zugehen

Der achtsame Umgang mit anderen Menschen ist im Job oftmals sehr wichtig. Das gilt vor allem für Mitarbeiter:innen oder Kolleg:innen, mit denen der Umgang bis dato zu Schwierigkeiten geführt hat. Hier Respekt zu zeigen ist mitunter eine Herausforderung, jedoch sehr wichtig.

Geht man auf diese Menschen offen zu und zeigt sich aufmerksam, zeigt man einfach Interesse und sendet positive Signale an die Person. Fühlt sich diese Person respektiert und zudem auch ernstgenommen, kann das dazu führen, dass es zu einer besseren Vertrauensbasis kommt.

Tipp 4: Man darf und sollte dankbar sein

Denkt man über seine Kolleg:innen, Vorgesetzten oder Kund:innen nach, sieht man manches Mal womöglich vor allem die negativen Aspekte. Das Positive bleibt hierbei oftmals außen vor. Das allerdings kann dazu führen, dass man positive Eigenschaften und Details gar nicht mehr wahrnimmt und sich innerlich verschließt.

Eine Maßnahme kann es hier zum Beispiel sein, einen ganzen Tag lang ausnahmslos auf positive Dinge zu achten und auch nur Positives auszusprechen. Komplimente für die Kolleg:innen können hier in Frage kommen oder auch die Tatsache, sich für Kleinigkeiten zu bedanken. Außerdem kann ein ehrliches und respektvoll geäußertes Feedback ebenso nützlich sein.

Tipp 5: Auf den Ton achten

Die Aussage „Der Ton macht die Musik“ mag abgedroschen klingen, etwas Wahrheit steckt jedoch schon darin. Auch das Wie spielt somit eine Rolle. Beispielsweise, wie man Kritik äußert oder Feedback überbringt. Wer hier seinen Ton hinterfragt und sich überlegt, wie gesprochen wird, kann etwas verändern. Gerade bei Kritik kann dies ein Faktor sein, der entscheidend ist.



Kritik sollte man dabei durchaus klar äußern und nicht etwa mit vagen Angaben agieren. Allerdings sollte dabei die persönliche Ebene außen vor bleiben, die sachliche Ebene ist deutlich relevanter. Auch Pauschalisierungen wie „immer“ sind nicht passend, konkrete Situationen sollten auch so benannt werden. Wird hierbei außerdem noch positiv formuliert und nicht herabwürdigend, ist schon viel gewonnen. Einfühlungsvermögen spielt im Bereich Respekt zumeist eine sehr wichtige Rolle.

Respekt soll auch der Diskriminierung, Sexismus etc. gegenüberstehen und heißt somit, verschiedene Lebensweisen, sexuelle Orientierungen, Herkünfte, Glaubensvorstellungen und dergleichen zu tolerieren. Viele Organisationen und Unternehmen haben Leitfäden für den respektvollen Umgang miteinander. Grundsätzlich sollte aber niemand eine Anleitung dafür benötigen, keinen Respekt vermissen zu lassen.

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