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Human Resources
So erkennst du die besten Bewerber:innen für dein Team
© Priscilla Du Preez - Unsplash

So erkennst du die besten Bewerber:innen für dein Team

Caroline Immer | 26.04.21

Mitarbeiter:innen zu finden, die auch wirklich ins Team passen, kann zur echten Herausforderung werden. Wir zeigen dir, worauf es ankommt - von universell wichtigen Eigenschaften bis hin zu Vielfältigkeit im Team.

Der erste Schritt ist getan: Du hast, zum Beispiel über Social Media, auf dein Unternehmen aufmerksam gemacht und bist auf Interesse gestoßen. Doch wie können Personaler jetzt diejenigen Personen ausfindig machen, die die geeignetsten Teammitglieder wären? Wir erklären, welche Eigenschaften Bewerber:innen mitbringen sollten, wie wichtig Persönlichkeitsvielfalt im Team ist, und warum auch die Wünsche der Interessent:innen nicht zu kurz kommen sollten.

Emotionale Intelligenz

Kaum eine Eigenschaft ist in der Teamarbeit so wertvoll wie emotionale Intelligenz. Persönlichkeitsmerkmale, wie etwa Intro- oder Extrovertiertheit, begleiten einen Menschen oftmals durch das gesamte Leben. Emotionale Intelligenz hingegen lässt sich lernen. Besonders interessant können daher Bewerber:innen sein, die ihre emotionale Intelligenz bereits etwas ausgebildet haben.

Wer über einen hohen Grad an emotionaler Intelligenz verfügt, ist in zwischenmenschlichen Beziehungen, aber auch im Umgang mit den eigenen Gefühlen besonders kompetent. Hierzu gehören etwa der gelungene Umgang mit Konflikten, sowie Empathiefähigkeit und Resilienz. Durch die gezielte Ansprache von vergangenen Problemsituationen können Personaler abschätzen, ob jemand Erfahrung mit emotional intelligentem Handeln hat. Ein Interessent, der sich im Gespräch freundlich, kritikfähig und kooperativ zeigt, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit auch in der Teamarbeit emotional intelligent sein.

Eigeninitiative und Motivation

Mitarbeiter:innen, die Eigeninitiative zeigen, können aus vielen Gründen eine Bereicherung für dein Team darstellen. So sind proaktive Angestellte oftmals motivierter, bringen ihre eigenen Ideen mit ein und beweisen ihre Stärken oftmals schon während des Bewerbungsprozesses. Doch wie erkennen Recruiter Bewerber:innen, die einen hohen Grad an Eigeninitiative aufweisen?

Ein klares Indiz für einen proaktiven Mitarbeiter ist das Interesse an Herausforderungen und neuen Möglichkeiten. Dieses lässt sich oftmals schon mit Blick auf den Lebenslauf erkennen, und kann während des Bewerbungsgesprächs durch gezielte Fragen festgestellt werden. Eine klare Zukunftsperspektive für das Unternehmen und die eigene Rolle – und auch das Infragestellen eingefahrener Prozesse – sprechen für Motivation und Eigeninitiative.

Die Mischung macht’s

Nicht jedes potenzielle Teammitglied verfügt über jede positive Eigenschaft. Deshalb sollten auch Bewerber:innen berücksichtigt werden, die beispielsweise keinen hohen Grad an Eigeninitiative aufweisen – dafür aber sehr gewissenhaft und zuverlässig arbeiten. Denn ein gutes Team ist meist auch ein vielfältiges Team – nicht nur in puncto Persönlichkeit, sondern auch etwa bei Geschlecht, Herkunft und Alter.

Wie unterschiedlich Menschen in der Teamarbeit agieren, zeigt das Modell der Teamrollen nach Belbin. Laut diesem gibt es neun verschiedene Rollen, in die Mitarbeiter:innen fallen können, und die im Idealfall in jedem Team präsent sein sollten. Hierzu gehören handlungsorientierte (Macher:in, Umsetzer:in, perfektionistisch), kommunikationsorientierte (koordinierend, mitspielend, wegbereitend) sowie wissensorientierte (erfinderisch, beobachtend, Spezialist:in) Rollen. Bei der Auswahl neuer Mitarbeiter:innen sollte insbesondere darauf geachtet werden, welche Rollen und Eigenschaften im Team bislang noch zu kurz kommen.

Wünsche der Bewerber:innen berücksichtigen

Dein Team kann noch so kompetent und vielfältig sein – wenn sich die Mitarbeiter:innen nicht wohlfühlen, hilft das alles nichts. Denn auch die motiviertesten Angestellten verlieren ihre Begeisterung, wenn das Unternehmen nicht auf ihre Wünsche, Bedürfnisse und Kritik eingeht. Daher ist es wichtig, bei der Rekrutierung nicht nur die eigenen Interessen im Blick zu haben, sondern auch ein offenes Ohr für die der Bewerber:innen.

Biete den Interessent:innen daher unbedingt genug Raum für Fragen und Feedback, und beweise selbst emotionale Intelligenz, indem du Kritik – sowohl von Bewerber:innen als auch bestehenden Teammitgliedern – ernstnimmst. Wenn du es dann noch schaffst, besonders kompetente Interessent:innen zu erkennen und ein Auge für Vielfalt in deinem Unternehmen hast, steht deinem Traumteam nichts mehr im Wege.

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