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Human Resources
Onboarding: Diese Kennzahlen sind relevant

Onboarding: Diese Kennzahlen sind relevant

Hauke Eilers-Buchta | 19.04.22

Beim Onboarding gibt es einige Kennzahlen, die dabei helfen können, den Prozess effektiv zu gestalten. Diese Aspekte zählen dazu.

Für das Onboarding gibt es eine Reihe an relevanten Kennzahlen. Diese können vor allem dabei helfen, die Erfolgsquote zu messen, die damit einhergeht. Wenn es darum geht, neue Mitarbeiter:innen in ein Unternehmen einzuführen, handelt es sich um eine wichtige Aufgabe. Immerhin möchten neue Mitarbeiter:innen in aller Regel schnell über ihre neuen Aufgaben informiert werden und wissen, worauf es bei der Ausführung dieser ankommt. Aber auch der menschliche Aspekt spielt in diesem Zusammenhang eine bedeutsame Rolle. Somit ist auch die Wertschätzung gewichtig und entscheidet darüber, wie erfolgreich das Onboarding am Ende wird. Einzelne Kennzahlen können dabei helfen, das Onboarding zu optimieren und mögliche Fehlerquellen zu reduzieren.

Bedeutsame Kennzahlen für ein erfolgreiches Onboarding

Die Kennzahlen, die im Bereich des Onboardings von Bedeutung sind, beziehen sich auf unterschiedliche Bereiche. Unter anderem gehören dazu die folgenden Bereiche und Aspekte:

Die Quote an Einstellungen

Die Einstellungsquote ist ein signifikanter Faktor. Wie viele Einstellungen ergeben sich aus welcher Zahl an Bewerber:innen? Das gibt darüber Auskunft, welche Qualität die Personalsuche hat und welche Selektionsoptionen umgesetzt werden. Dies wird gemeinhin auch als Quality of Hire bezeichnet.

Damit wird eine Verbindung zwischen der Leistung von eingestellten Personen und den jeweiligen Talenten, Fähigkeiten sowie auch Kompetenzen hergestellt.

Die Übernahme nach der Probezeit

Ebenso gilt die Quote für die Übernahme nach dem Ende der jeweiligen Probezeit als relevante Kennzahl für das Onboarding neuer Mitarbeiter:innen. Anhand dieser kann erkannt werden, wie effizient die Einarbeitung und Einführung der neuen Angestellten ist. Auch gibt sie die Möglichkeit, Infos über den Erfolg von Maßnahmen im Bereich Recruiting zu erhalten.

Wenngleich diese Kennzahl relativ wichtig ist, erscheint es oftmals schwierig, diese exakt auszuwerten. Denn die Gründe für eine möglicherweise ausbleibende Übernahme nach der Probezeit können sehr vielfältig sein.

Die Dauer bis hin zur vollen Leistung

Eine große Aussagekraft hat die Quote für die Leistungsfähigkeit neuer Mitarbeiter:innen in einem Unternehmen. Es kommt hierbei darauf an, wie viel Zeit vergeht, bis neues Personal die volle Leistung abrufen kann. Je kürzer es also dauert, bis ein:e Mitarbeiter:in eigenständig das volle Potential abrufen kann, desto effektiver dürfte das Onboarding sein.

Abhängig von der Komplexität des Jobs und den zu erfüllenden Aufgaben kann dieser Prozess schon mal mehrere Monate bis hin zu einem Jahr andauern. Im Normalfall liegt der Zeitraum bei vier Monaten bis einem halben Jahr.

Bedeutsam ist es hierfür genau zu ermitteln, welche Erwartungen an die Leistung von Angestellten geknüpft werden. Dann kann auch festgestellt werden, wie viel Zeit das Onboarding an sich in etwa in Anspruch nimmt.

Die Candidate Experience

Für ein erfolgreiches Onboarding neuer Mitarbeiter:innen spielt auch deren Zufriedenheit eine besondere Rolle. Welche Erfahrung(en) machen die Bewerber:innen im Laufe des Bewerbungsvorgangs und in den einzelnen Stufen des Onboardings? Die exakte Messung von Daten ist hierbei recht schwierig, da dieser Aspekt größtenteils individuell zu betrachten ist. Dennoch hat diese Kennzahl für das Candidate Experience Management für viele Unternehmen eine hohe Relevanz.

Die Fluktuation neuer Mitarbeiter:innen

Natürlich ist es auch wichtig zu analysieren, wie hoch die Quote neuer Mitarbeiter:innen ist, die innerhalb der ersten Arbeitstage oder -wochen kündigen. Dies kann sicherlich eine Vielzahl an Gründen haben, allerdings kommt es schon im Vorfeld auf eine genaue Personalauswahl an, damit dieses Phänomen vermieden werden kann.

Um frühe Kündigungen weiterhin zu vermeiden, sollte im Idealfall auch ein entsprechend gutes Preboarding erfolgen.

Die Ergebnisse von Feedbackrunden

Als „Kennzahl“ sind außerdem die Resultate aus Feedbackrunden mit neuen Mitarbeiter:innen wichtig. Es handelt sich hierbei um eine der wichtigsten Kennzahlen. Ratsam ist es so beispielsweise schon, nach der Einarbeitung unmittelbar ein Feedback-Gespräch zu führen. Dabei kann die Zufriedenheit von neuen Mitarbeiter:innen direkt erfragt und analysiert werden – ebenso lassen sich anhand dieses Gesprächs Optimierungen vornehmen.

Der erste Tag ist vielfach entscheidend

Neben allen relevanten Kennzahlen und Daten rund um das Onboarding neuer Mitarbeiter:innen kommt es häufig vor allem auf eines an: auf den ersten Eindruck. Somit ist der erste Tag in einem Unternehmen für viele Arbeitnehmer:innen von besonderer Relevanz. Bleibt hier notwendige Hilfe aus oder wirken Kolleg:innen desinteressiert, sorgt dies vielfach schon für eine negative Tendenz.

Für eine langfristige Unternehmenstreue spielen in zahlreichen Fällen die ersten Tage eine wichtige Rolle. Ein Onboarding kann sich somit als völlig unnütz erweisen, wenn potentiell leistungsstarke Mitarbeiter:innen nach kurzer Zeit oder in der Probezeit wieder aus dem Unternehmen ausscheiden. Hierdurch steigert sich oft auch die Frustration auf beiden Seiten, was es zu vermeiden gilt.

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