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Büroalltag
Kampf gegen den Coronablues: 3 Pausenarten, die uns während der dunklen Jahreszeit mit Energie versorgen
© Nathan Dumlao

Kampf gegen den Coronablues: 3 Pausenarten, die uns während der dunklen Jahreszeit mit Energie versorgen

Michelle Winner | 24.11.20

Vorweihnachtsstress und eine weltweite Pandemie: Kein Wunder, dass der Winterblues dieses Jahr besonders hart zuschlägt. Umso wichtiger ist es zu wissen, wie wir unsere Akkus wieder aufladen können.

Als wäre die Vorweihnachtszeit nicht schon stressig genug, müssen wir uns in diesem Jahr auch noch zusätzlich mit dem Coronablues herumschlagen, der viele von uns bereits seit April begleitet. Und dann kommt auch noch hinzu, dass die Tage kurz und dunkler sind. Kein Wunder also, wenn uns die Energie zum Arbeiten fehlt und wir das Gefühl bekommen, nur schleppend voranzuschreiten. Doch bevor du jetzt den Kopf in den Schnee steckst und die Situation einfach akzeptierst, warte kurz: Tatsächlich kannst du deine leeren Batterien wieder aufladen. Dafür braucht es lediglich drei Arten von kurzen Pausen, die du ganz einfach in deinen täglichen Work Schedule einbauen kannst.

Geplante Pausen für mehr Energie

Anstatt in deinen Verschnaufpausen gedankenlos durch deine Social Media Feeds zu scrollen, solltest du sie lieber mit Aktivitäten füllen, die dir beim Aufladen deines Akkus helfen. Das rät zumindest Laura Vanderkam, Autorin mehrerer Bücher über Zeitmanagement. Die Expertin empfiehlt außerdem, dass du anstatt einer langen Mittagspause, drei kleinere machst: 15 Minuten im Laufe des Vormittags, 30 Minuten zum Mittag und noch einmal 15 Minuten am Nachmittag. Dieser Rhythmus hilft dabei, das ohnehin schon niedrige Energie-Level wieder zu erhöhen, besonders auch während des Nachmittagstiefs. Idealerweise sollten diese drei Pausen bestimmte Aktivitäten beinhalten, die dich pushen. Vanderkam bezieht sich hierbei auf eine Studie, in welcher festgestellt wurde, dass Menschen im Tagesgeschehen besonders dann glücklich sind, wenn sie sich körperlich betätigen, socialisen oder spirituellen Aktivitäten nachgehen.

Die drei wertvollsten Pausenarten

Anhand dieser Ergebnisse hat Vanderkam drei Arten von Pausen hervorgehoben, die dich mit Energie versorgen und sich einfach in deinen Alltag einbetten lassen – auch im Home Office:

  • Die physische Pause
  • Die soziale Pause
  • Die spirituelle Pause

Wie der Name suggeriert, soll die physische Pause deinen Körper in Schwung bringen. Dafür braucht es keine Workout Session. Tatsächlich genügt schon ein kleiner Spaziergang, Gassi gehen mit dem Bürohund, die Treppen im Haus auf und ab gehen oder ein paar Dehnübungen vor dem Schreibtisch. Wie du dich körperlich betätigst, bleibt vollkommen dir überlassen. Die soziale Pause soll, ebenfalls selbsterklärend, dein Sozialbedürfnis füllen. Auch hier reichen bereits kleine Handlungen. Trink gemeinsam mit deinem Lieblingskollegen einen Kaffee (zur Not per Video Call), iss gemeinsam mit dem Partner zu Mittag, falls ihr beide im Home Office seid, oder führe ein kurzes Telefonat mit Verwandten oder Freunden. Wieder gilt: Wähle frei, was dir am meisten zusagt.

Die spirituelle Pause klingt etwas abstrakter, ist jedoch auch einfach erklärt. Sie beinhaltet alles, was gut fürs Seelenwohl ist. Hier gibt es die unterschiedlichsten und individuellsten Möglichkeiten. Natürlich kannst du es mal mit Meditations- oder Achtsamkeitsübungen versuchen, aber du kannst auch ganz einfach dein Lieblingsessen zum Mittag zubereiten oder deine Libelingsmusik hören. Auch eine Schmuseeinheit mit dem Haustier ist drin. Hauptsache die gewählte Aktivität löst ein wohliges Gefühl in dir aus.

Pausen in den Alltag integrieren

Wie du also siehst, sind Vanderkams Pausen tatsächlich einfach in deinen Arbeitsalltag zu integrieren, egal ob du nun im Home Office oder im Büro sitzt. Sie müssen nicht lang und ausschweifend sein – kleine Handlungen reichen oft schon auch. Versuche also, alle drei Pausenarten in deinen Pausenrhythmus zu integrieren. Wenn du es richtig anstellst, wirst du vermutlich schnell Resultate spüren. Gerade die jetzige Jahreszeit erschwert es uns, genügend Motivation für unsere Aufgaben zu finden. Doch wenn wir uns etwas Zeit für Pausen nehmen und diese mit Aktivitäten füllen, die uns Freude bereiten, können wir dem Corona-Winterblues die Stirn bieten.

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