Business meets Social: LinkedIn arbeitet an neuen Message Reactions

Beim Business-Netzwerk LinkedIn könnten User schon bald eine Reihe neuer Reactions vorfinden, die eventuell den Umgang mit Nachrichten verändern. Hat das auch für Unternehmen Auswirkungen?

Neue LinkedIn Reactions für Nachrichten.

Neue LinkedIn Reactions für Nachrichten, @ Jane Manchun Wong

Business-Kontakte oder auch Recruiter können womöglich bei LinkedIn bald auf ganz neue Art und Weise miteinander kommunizieren. Zumindest im Rahmen neuer Message Reactions, die die Plattform nach Social-Media-Vorbild erarbeitet.

Wird LinkedIn noch mehr soziales Medium?

Die Reverse-Engineering-Expertin Jane Manchun Wong hat erneut ein Feature entdeckt, das LinkedIn derzeit testet. Dabei geht es in diesem Fall um Message Reactions, die es ermöglichen, mit spezifischen Emojis auf Nachrichten zu reagieren. Außerdem würde mit diesem Feature aber auch möglich sein, die Nachrichten mit einem Klick zu kopieren, weiterzuleiten oder über einen anderen Social-Kanal zu teilen.

Sollte LinkedIn diese Reactions einführen, wie sie bei WhatsApp beispielsweise ähnlich verfügbar sind, könnten Nachrichten der Plattform noch reibungsloser in den Social-Media-Kommunikationsalltag integriert werden. Ob die Reactions einen besonderen Vorteil für Recruiter oder die Business-Kommunikation auf LinkedIn bieten, muss erst auf die Probe gestellt werden. Bisher lässt sich auf viele Nachrichten nur mit vorgegebenen Reaktionen antworten.

Generische Message Reactions bei LinkedIn

Generische Message Reactions bei LinkedIn, Screenshot LinkedIn

Zumindest aber dürften die Reactions die Kommunikation auflockern; so könnten sich Unternehmen auch im Rahmen ihrer Nachrichten als moderne Kommunikationsexperten beweisen. Die Optionen zum Weiterleiten und Teilen von Nachrichten wiederum könnten Kommunikationsprozesse in Unternehmen oder im Kontext von Partnerschaften beschleunigen.

LinkedIn, das gerade Virtual Live Events gelauncht hat, um die Interaktion mit Live-Veranstaltungen auf der Plattform zu fördern, dürfte den grundlegenden alltäglichen Nachrichtenaustausch also etwas aufpeppen, sobald die Reactions verfügbar sind. Noch sind diese nicht offiziell ausgerollt; doch Features, die Wong entdeckt, werden in der Regel auch bei den Netzwerken, die sie beobachtet, eingeführt.

Über Niklas Lewanczik

Niklas Lewanczik

Niklas Lewanczik ist studierter Literatur- und Medienwissenschaftler und schreibt für OnlineMarketing.de seit Jahren über diverse Themen im Digital-Marketing-Bereich. Von der Mobile-First-Indexierung über die DSGVO bis hin zum Aufstieg von TikTok hat er schon manche Entwicklung der Branche begleitet.

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