2 Gedanken zu „So wird die LGBTQ+ Community im Arbeitsalltag diskriminiert – und so geht man dagegen vor

  1. frage

    „Witze oder sexualisierte Kommentare – 46 Prozent“
    Wir machen ständig Witze über jeden von uns, inklusive Selbstironie.

    Sehr gut, man darf jetzt nur noch Witze machen in denen LBGTQ Leute nicht mit einbezogen sind. Will man denn gleich behandelt werden oder nicht?
    Oder ist das Ziel einfach komplett Witze am Arbeitsplatz zu verbieten?

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    1. Niklas LewanczikNiklas Lewanczik

      Hallo,

      das von dir zitierte Beispiel zeigt einen Ausschnitt aus der Studie, bei der „Witze oder sexualisierte Kommentare“ als Diskriminierung empfunden wurden. Es steht demnach nicht zur Debatte Witze abzuschaffen, vielmehr wird darauf aufmerksam gemacht, dass einige Witze sowie sexualisierte Kommentare diskriminierend sein können. Es ist sicherlich völlig in Ordnung, selbstironisch Witze am Arbeitsplatz zu machen, wenn alle Beteiligten sich damit wohlfühlen (obwohl eine Reproduktion von überholten Vorstellungen zumindest diskutabel sein mag). Das im Text angeführte Beispiel impliziert aber, dass Witze über Personen gemacht werden, und zwar aufgrund einer persönlichen Orientierung.
      Gerade Humor ist ein schmaler Grat in diesem Kontext. Aber ein Witz darf kein Deckmantel für Diskriminierung sein. Die suggerierten Pauschalisierungen im Kommentar werden den individuellen Interessen und Empfindungen, die bei einem so ernsten Thema beachtet werden sollten, nicht gerecht.

      Beste Grüße

      Antworten

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