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Digitalpolitik
Neues Gesetz soll Social-Media-Sucht bekämpfen

Neues Gesetz soll Social-Media-Sucht bekämpfen

Caroline Immer | 11.02.22

Zwei US-Senatorinnen fordern: Meta und Co. müssen im Kampf gegen die Social-Media-Sucht vieler User endlich aktiv werden. Ein Gesetzesentwurf soll die Plattformen zum Handeln bringen.

Die US-Senatorinnen Amy Klobuchar der Demokratischen Partei und Cynthia Lummis der Republikanischen Partei fordern in einem parteiübergreifenden Gesetzesentwurf eine konsequentere Adressierung der Problematik Social-Media-Sucht, wie Reuters berichtet. Der Entwurf sieht eine Untersuchung durch die National Science Foundation sowie die National Academy of Sciences, Engineering and Medicine vor.

Facebook und Co. sollen das Problem selbst angehen

Die Untersuchung soll mögliche Maßnahmen durch Facebook und andere große Social-Plattformen, um das Problem der Social-Media-Sucht zu bekämpfen, hervorbringen. Dies verkündete Klobuchars Team in einer Pressemitteilung.

Basierend auf den Ergebnissen der Analyse solle die Federal Trade Commission (FTC) Richtlinien für die Social-Unternehmen aufstellen. Sollten die Plattformen sich nicht an die Regeln halten, müssten diese zur Rechenschaft gezogen werden. Bislang seien die Tech-Unternehmen bei der Eingrenzung von gefährlichem und süchtig machendem Content zu untätig gewesen, erklärt Klobuchar in einem Statement:

For too long, tech companies have said ‚Trust us, we’ve got this.‘ But we know that social media platforms have repeatedly put profits over people, with algorithms pushing dangerous content that hooks users and spreads misinformation. This bill will help address these practices.

Kein Kommentar von Meta und Twitter

Twitter reagierte auf die Anfrage Reuters nach einem Kommentar bislang nicht. Meta lehnte eine Stellungnahme ab, verwies jedoch auf einen Blogpost vom Dezember 2021, in welchem die Plattform eine Reihe neuer Sicherheits-Features für junge User auf Instagram vorstellt. Darunter ist auch eine Funktion für die bessere Kontrolle der Bildschirmzeit. Die Reduzierung dieser ist, wie auch eine aktuelle Studie zeigt, bitter notwendig: So verbringen Menschen in Deutschland fast den halben Tag am Bildschirm.

Die bisherigen Maßnahmen der Tech-Konzerne reichen nach Ansicht der Senatorinnen offensichtlich nicht aus. Und das aus gutem Grund: So wurde etwa Instagram vermehrt vorgeworfen, toxisch für weibliche Teenager zu sein, was die Plattform selbst vehement abstreitet. Darüber hinaus häufen sich die kritischen Stimmen gegen die Entwicklung einer Kids App.

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