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Digitalpolitik
Facebook will politische Gruppen nicht mehr vorschlagen
© Joshua Hoehne - Unsplash

Facebook will politische Gruppen nicht mehr vorschlagen

Aniko Milz | 28.01.21

In einem Telefonat mit Analysten gab Mark Zuckerberg an, dass der Algorithmus auch zukünftig weltweit keine politischen Gruppen mehr vorschlagen solle. Das hatte Facebook zunächst in Vorbereitung auf die US-Wahlen eingeführt für US-User eingeführt.

Auf Facebook finden sich Gruppen zu allen möglichen Themen, denen die User beitreten können, um sich auszutauschen. Auch passend zu politischen Einstellungen finden sich hier Gruppen. Im Vorwege der US-Wahlen im November hatte Facebook die Verbreitung dieser Gruppen in dem Sinne eingeschränkt, dass sie Usern nicht mehr vorgeschlagen werden. Damals sollte vor allem verhindert werden, dass sich Fehlinformationen verbreiten und Menschen von ihrer Wahlteilnahme abgehalten werden. Nun gab Facebook bekannt, dass das Unternehmen den Usern nun weltweit keine politischen Gruppen vorschlagen wolle.

Weniger politischer Content auf Facebook

Politische Gruppen auf Facebook waren zuletzt in Verruf geraten, als diese für Planungen zum Aufstand am 6. Januar im US-Kapitol genutzt wurden. Es werden in sozialen Netzwerken immer Gruppen bestehen, die radikale Ansichten vertreten. Das lässt sich kaum vermeiden. Was sich vermeiden lässt, ist, dass Facebook diese Gruppen aktiv anderen Usern vorschlägt.

Hierbei scheint es derzeit jedoch einige Probleme zu geben. In einem Konferenz-Call zu dem Quartalsbericht von Facebook gab Mark Zuckerberg auf Nachfrage hin an, dass man derzeit noch weiter an der Feinabstimmung arbeite. Wie Reuters berichtet, hatte zuletzt der Senator Ed Markey darauf hingewiesen, dass politische Gruppen auch nach der Ankündigung von Facebook weiterhin vorgeschlagen wurden. Hier darf nach der mündlichen Ankündigung von Zuckerberg demnächst vermutlich mit einer offiziellen Mitteilung zum Umgang mit politischen Gruppen gerechnet werden. Auch weitere politische Inhalte könnten nach der Aussage von Zuckerberg im News Feed der User weiter eingeschränkt werden.

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