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Mehr User und Einnahmen als erwartet: Spotify veröffentlicht Quartalszahlen
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Mehr User und Einnahmen als erwartet: Spotify veröffentlicht Quartalszahlen

Nadine von Piechowski | 03.02.21

Der Musik-Streaming-Dienst konnte im vierten Quartal in 2020 mehr Nutzer:innen verzeichnen als zuvor erwartet. Vor allem Premium-Mitglieder und Podcast-Hörer:innen tragen zum Wachstum bei.

Die Musik-Streaming-Plattform Spotify veröffentlichte die Quartalszahlen für Q4 in 2020. Dabei wurde klar, dass der Musikdienst 25 Millionen Kund:innen in den letzten drei Monaten des vergangenen Jahres dazugewinnen konnte. Dieser User-Zuwachs übersteigt die Erwartungen der Experten.

Insgesamt verzeichnet Spotify laut Bericht weltweit 345 Millionen monatlich aktive Nutzer:innen. Damit toppt die tatsächliche Anzahl der monatlich aktiven User die von Branchenkenner:innen vorhergesagten 343 Millionen monatlich aktiven Hörer:innen um ganze zwei Millionen. Auch die Einnahmen der Musik-Streaming-Plattform übersteigen die Erwartungen. Anstelle von 2,15 Milliarden Euro konnte Spotify 2020 in Q4 ganze 2,17 Milliarden Euro Revenue einfahren. Für 2021 sagt der schwedische Konzern Einnahmen in Höhe von 9,01 Milliarden bis 9,41 Milliarden Euro voraus.

Spotify erholt sich in Q4: Ende 2020 hat die App 155 Millionen Premium-Mitglieder

Am Anfang der Coronapandemie musste der Musik-Streaming-Dienst einen leichten Rückgang der User und Nutzungsdauer verzeichnen. In Q4 konnte sich Spotify allerdings von diesem Rückgang erholen und verbuchte durch die Expansion nach Russland sowie in zwölf weitere Länder einen Zuwachs an Nutzer:innen. YoY konnte Spotify einen Anstieg an Premium-Mitgliedern um 24 Prozent verkünden und hat damit zum Ende 2020 155 Millionen zahlende Kund:innen.

Hinsichtlich der Werbeeinnahmen konnte Spotify ebenfalls ein Plus verzeichnen, nachdem diese zu Beginn der Pandemie leicht zurückgingen. Die Ad Sales brachten der Musikplattform einen Umsatz 281 Millionen Euro ein. Hierbei stammt der Bärenanteil aus dem Podcast-Bereich, das sich über 100 Prozent YoY steigerte. Womöglich hat hierzu nicht nur die Popularität des Formats, sondern auch der Ausbau der Advertising-Möglichkeiten in der Sparte beigetragen. Spotify schreibt im Quartalsbericht:

We continue to see strong growth in podcast consumption, with consumption hours in Q4 nearly doubling since Q4 2019. As of Q4, we had 2.2 million podcasts on the platform (up from more than 1.9 million podcasts in Q3).

Obwohl Spotify laut Quartalsbericht einen guten Jahresabschluss verbuchen konnte, fiel die Aktie im vorbörslichen Handel um fünf Prozent. Nach der Veröffentlichung des Q4-Berichts zu 2020 stiegen die Shares allerdings wieder um 9,4 Prozent.

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Zu den Kommentaren
Heinz Hendrich am 03.02.2021 um 18:38 Uhr

Beiträge kurz und… nachschlagewürdig…
Verwendete Begiffe sind oft sehr spezifisch
und machen webSuche nötig…
Beispiele: YoY, Revenue…
Nicht alle LeserInnen haben fachtechnische Bildung…
Erklärung in Klammern daneben wären nett..
Beste Grüße,
H. H. Hendrich

Antworten
Niklas Lewanczik am 04.02.2021 um 08:11 Uhr

Hallo Heinz,

danke für deinen Kommentar und die Kritik. Das nehmen wir gerne auf. Zur Erklärung der Wahl dieser Termini: In unserer Branche sind derlei Ausdrücke sehr gebräuchlich, weshalb wir sie auch selbst einsetzen, in der Hoffnung, dass sie kontextuell verstanden werden (tatsächlich gibt es im Online-Marketing-Bereich ja sehr viele englischsprachige Fachtermini).
Allerdings können wir die Anmerkung zum Anlass nehmen, um künftig stärker darauf zu achten, gegebenenfalls einige Fachausdrücke näher zu erläutern, wo es angebracht scheint.

Beste Grüße

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