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„Eine neue Zusammenarbeit mit Adobe“: Das bekannte Techunternehmen kauft Figma

„Eine neue Zusammenarbeit mit Adobe“: Das bekannte Techunternehmen kauft Figma

Larissa Ceccio | 16.09.22

Das Software-Unternehmen Adobe zahlt 20 Milliarden US-Dollar für die Übernahme des Collaboration Software Start-ups Figma.

Figma wurde 2012 gegründet – seitdem konnte das Unternehmen bereits Kund:innen wie Google, Shopify und Netflix gewinnen. Das Start-up, das auf kollaborative Software Tools zum Kreieren von Web-Designs spezialisiert ist, ist unter Software-Entwickler:innen und Produkt-Managern sehr beliebt. Denn das cloud-basierte Collaboration Tool unterstützt vor allem bei der Zusammenarbeit an Designs und beim Brainstorming. Für eine Summe von 20 Milliarden US-Dollar möchte Adobe es nun übernehmen; bis zum closing wird das ja vermutlich noch dauern. Unter anderem verkündet das Software-Unternehmen diese Meldung auf Twitter.

Der Mitbegründer und CEO von Figma, Dylan Feld, erklärt in einer Ankündigung auf der eigenen Website:

Als wir Figma gründeten, war unsere erklärte Vision, ,die Kluft zwischen Vorstellung und Realität zu beseitigen‘. Ich glaube, dass wir dieses Ziel wesentlich schneller erreichen können, wenn wir unsere Kräfte mit Adobe bündeln und ihr legendäres Team sowie ihre jahrzehntelange Erfahrung nutzen.

Mehr Umsatz und Kund:innen: Das sind Adobes Pläne

Mit der Übernahme möchte Adobe das Geschäft noch weiter verstärken. Das Unternehmen erwirtschaftete im Jahr 2021 einen Umsatz von knapp 16 Milliarden Euro. Das Software-Unternehmen plant, den größten Deal in Adobes Geschichte zu nutzen, um einerseits eine:n Konkurrent:in zu erwerben und damit andererseits eine breitere Kund:innengruppe zu erreichen.

Sofern die Aufseher:innen und Aktionär:innen dafür stimmen, könnte die Übernahme 2023 abgeschlossen werden. Anleger:innen zeigten sich zu Beginn weniger von Adobes Plänen begeistert: So rutschte der Aktienkurs Adobes im nachbörslichen Handel zwischenzeitlich über zehn Prozent nach unten. In den vergangenen zwölf Monaten verzeichnete die Aktie darüber hinaus ein Minus von über 40 Prozent. Figma ist wiederum kein börsennotiertes Unternehmen.

Wir haben mit Adobes Christoph Kull in einem Interview über die Risiken eines verantwortungslosen Umgangs mit Daten gesprochen. Seine Insights und Antworten kannst du in dem Artikel auf OnlineMarketing.de nachlesen.

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