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17 Millionen US-Dollar Strafe: Meta muss Strafe wegen Datenschutzverstößen zahlen

17 Millionen US-Dollar Strafe: Meta muss Strafe wegen Datenschutzverstößen zahlen

Aniko Milz | 16.03.22

Nach einer eingängigen Untersuchung hat die Datenschutzkommission entschieden, dass Facebook in zwölf Fällen gegen die DSGVO verstoßen hat. Die Strafzahlung fällt vergleichweise gering aus.

Zwischen Juni 2018 und Dezember 2018 gingen bei der Datenschutzkommission der EU-Mitgliedstaaten zwölf Meldungen ein. In diesen Fällen wurde Facebook vorgeworfen, gegen Anforderungen der DSGVO im Umgang mit personenbezogenen Daten verstoßen zu haben. Die entsprechenden Untersuchungen liefen bis jetzt. Laut ihnen soll Meta gegen Artikel 5 Absatz 2 und Artikel 24 Absatz 1 der DSGVO verstoßen haben. Nun kommt eine Strafzahlung von 17 Millionen US-Dollar auf das Unternehmen zu.

„[…] keine angemessenen technischen und organisatorischen Maßnahmen“, um die Daten der User zu schützen

Da der EU-Hauptsitz von Meta in Irland liegt, leitet die irische Aufsichtsbehörde das Verfahren. Sie lässt in einer Mitteilung verlauten:

The DPC found that Meta Platforms failed to have in place appropriate technical and organisational measures which would enable it to readily demonstrate the security measures that it implemented in practice to protect EU users’ data, in the context of the twelve personal data breaches.

Meta verteidigt den Standpunkt, dass Facebook lediglich gegen Dokumentationspflichten verstoßen habe, heißt es bei heise. Während die Strafzahlung bei Metas derzeit vergleichsweise geringem Aktienwert schmerzen dürfte, ist die Höhe von 17 Millionen nichts im Vergleich zu dem letzten Bußgeld, das WhatsApp wegen eines Verstoßes gegen die DSGVO zahlen musste. Gegen die Meta-Tochter wurde 2021 eine Strafe von 225 Millionen Euro verhängt.

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