Social Media Marketing
Snapchat zeigt KI-Videos die kalte Schulter: Keine Empfehlungen für KI-Inhalte mehr

Snapchat zeigt KI-Videos die kalte Schulter: Keine Empfehlungen für KI-Inhalte mehr

Marié Detlefsen | 06.08.26

KI-generierte Videos haben es auf Snapchat künftig deutlich schwerer. Warum AI-Videos künftig außen vor bleiben und was das für Creator bedeutet.

Schluss mit KI? Bei Snapchat gibt es eine wichtige Änderung für alle, die Inhalte auf Spotlight veröffentlichen: Die Plattform will künftig wieder verstärkt originelle Beiträge von echten Creatorn in den Vordergrund rücken, statt KI-generierter Inhalte, und nimmt dafür Anpassungen am Empfehlungssystem vor.

Ab sofort werden Videos, die vollständig mit Künstlicher Intelligenz erstellt wurden, nicht mehr für Empfehlungen auf Spotlight berücksichtigt. Snapchat reagiert damit auf die wachsende Flut an automatisch erzeugten und häufig sehr ähnlichen KI-Inhalten im Netz. Ziel ist es, Nutzer:innen stattdessen mehr persönliche Geschichten, kreative Ideen und authentische Momente zu zeigen.

Ein grundsätzliches Aus für KI bedeutet das allerdings nicht. Wer die KI-Werkzeuge von Snapchat nutzt, um eigene Inhalte zu bearbeiten oder kreativ zu erweitern, kann weiterhin auf Empfehlungen hoffen. Solche Beiträge werden jedoch entsprechend gekennzeichnet, damit transparent bleibt, wie die Inhalte entstanden sind.

Nach Angaben des Unternehmens kommt der Kurs bei der Community offenbar gut an. Die Zahl der Menschen, die weltweit eigene Inhalte auf Spotlight veröffentlichen, ist im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 120 Prozent gestiegen. Mit der neuen Regelung möchte Snapchat diesen Trend weiter fördern und dafür sorgen, dass originelle Inhalte von Menschen künftig noch bessere Chancen auf Sichtbarkeit erhalten.


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© Snapchat via Canva


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