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10 Gründe für Twitter-User bei dir auf „Entfolgen“ zu klicken

Ein Klick auf „Entfolgen“ geht schneller als du denkst – zehn Fehler, die du vermeiden solltest, um am Ende nicht ohne Follower dazustehen.

© lassedesignen - Fotolia.com

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Ein großes Netzwerk zu haben, ist für sämtliche Kanäle entscheidend. Gerade bei Twitter ist der Klick auf „Folgen“ oder „Entfolgen“ schnell gemacht. Darum müssen User hier besonders darauf achten, welche Tweets sie absenden, um Interesse zu wecken und aufrecht zu erhalten. Diana Urban, Head of Conversion Marketing bei HubSpot, hat die Beweggründe von Twitter-Nutzern unter die Lupe genommen.

Hier sind zehn Dinge, die du vermeiden solltest, wenn du deine Follower auf Twitter weiterhin behalten möchtest:

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1. Nur private Listen anlegen

Bei der Erstellung eines Liste kannst du zwischen Öffentlich oder Privat wählen. Im ersten Fall sieht jeder User deine Liste, kann ihr ebenfalls folgen und wird benachrichtigt, sobald er darauf landet. Bei der zweiten Option, wird niemand sehen, dass du ihm oder ihr folgst, geschweige denn Einblick haben darin, wem du generell folgst. Überlege dir also gut, wann es Sinn macht, eine private Liste anzulegen. Oftmals ist es klüger, sie öffentlich zu halten, damit sich keiner deiner Kontakte auf den Fuß getreten fühlt, wenn du ihm scheinbar nicht folgst. Außerdem wird so die Chance höher, ein größeres Netzwerk aufzubauen, sollten deine Listen übernommen werden.

2. Nörgeln

Kritik ist absolut akzeptabel – sofern sie berechtigt ist. Wenn du dich laufend über Dinge beschwerst und dich aufregst, tust du damit weder deinen Followern noch dir einen Gefallen. Wer freut sich schon bei Twitter über einen Newsfeed voller Negativität?

3. Ausschließlich über dich selbst tweeten

Promotion ist zwar sinnvoll und in den meisten Fällen die Hauptintention der Nutzer, aber nur über dein Schaffen zu berichten ist langweilig. Unique Content ist das Zauberwort – versuche Abwechslung in deine Tweets und gute Inhalte zu deinen Followern zu bringen.

4. Automatische DMs

Es gibt vermehrt die Möglichkeit, Direct Messages automatisiert an neue Follower zu versenden. Davon ist abzuraten, denn dies erweckt den Anschein, als seist du ein Bot. Umfragen haben gezeigt, dass Auto-DMs bei den Gründen, jemanden zu entfolgen, auf Platz 1 steht.

5. Ständig Follower mit deinen Links zuspammen

Die @-Funktion auszunutzen und deine Beiträge oder ähnliches unter das Volk zu mischen ist nur in Ausnahmefällen in Ordnung. Achte darauf, dass du deine Links nur im Kontext an bestimmte Nutzer schickst. Tweets à la „Schau dir den Link mal an!“ an alle auf deiner Liste halten nicht viele auf Dauer aus.

6. Zu häufiges Favorisieren der Tweets

Auch wenn dir die Tweets einer einzelnen Person immer wieder gut gefallen – jeden zu favorisieren ist keine gute Idee. Erstens könnte der Verdacht aufkommen, dass du ein Bot bist. Zweitens ist es unheimlich, jemanden in einem sozialen Netzwerk zu begegnen, der auf alles reagiert, was man tut.

7. Den kompletten Content zum gleichen Zeitpunkt tweeten

Auch mit wenig Zeit für Twitter sollte dir bewusst sein, dass du nicht alle Tweets zur gleichen Uhrzeit senden solltest. Sonst erreichst du nur die Personen, die zu der Zeit gerade aktiv sind. Außerdem nervt es, zehn Nachrichten auf einmal zu erhalten. Für die Verwaltung deiner Tweets können wir das Tool Buffer empfehlen. Followerwonk hilft bei der Analyse deiner Follower.

8. Alles, was mit dir zu tun hat, retweeten

User, die deine Inhalte twittern und dich erwähnen sind Grund zur Freude – keine Frage. Doch nicht alles muss unbedingt retweetet werden. Sonst endet das damit, dass sämtliche Feeds von dir vereinnahmt werden.

9. Zu viele Tweets

Selbst wenn du es sehr interessant findest, wie viele Erdnüsse du gerade auf einmal gegessen hast – die meisten deiner Follower wollen das wahrscheinlich nicht wissen. Überlege dir also gut, welche Tweets einen Mehrwert bieten und auf welche du lieber verzichten könntest.

10. Ausnahmslos Retweeten

Die Tweets anderer User zu fördern ist lobenswert und damit geht man dem Problem aus dem Weg, nur sich selbst zu promoten. Allerdings fehlt dann der eigene Content. Damit stärkst du andere Nutzer und gehst persönlich dabei unter.

Was nervt euch auf Twitter? Habt ihr noch weitere Tipps, wie sich das Entfolgen vermeiden lässt?

Quelle: HubSpot

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