Zeitgemäßes Targeting im Programmatic ist vonnöten

Programmatic Advertising ist im Aufschwung, doch werden Zielgruppen weiterhin zu statisch betrachtet. Das Targeting kennt jedoch nicht die eine Zielgruppe.

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Targeting hat im Umfeld des programmatischen Advertising eine ganz besondere Bedeutung. Basierend auf spezifischen Datensätzen sollen konkret definierte Gruppen erreicht werden. Problematisch ist jedoch, dass im digitalen Marketing Verhaltensmuster und Nutzergruppen, die traditionell in klassischen Medien wie TV vorhanden waren, übernommen wurden.

Das erkennt Siamac Alexander Rahnavard, der Geschäftsführer der Programmatic Marketing-Agentur ECHTE LIEBE, beim Expert Talk des BVDW deutlich. Im digitalen Werbekontext und insbesondere im programmatischen muss bereits im Vorfeld von Kampagnen minutiös definiert werden, welche KPIs gelten und welche Menschen angesprochen werden sollen. Möchte man alle User ansprechen, kann im Umkehrschluss auf Targeting verzichtet werden; hier kommt, so Rahnavard weiter, das Buying ins Spiel.

Siamac Alexander Rahnavard, © ECHTE LIEBE

Setzt man jedoch auf das Targeting, sollte Qualität durchaus vor Quantität stehen. Wer nur geringe Datensätze zur Verfügung hat, muss zwangsläufig die Schemata lockern und kann mit Streuverlusten oder -gewinnen rechnen, wird jedoch dem Kernkonzept des Targeting nicht gerecht. Eine definierte Zielgruppe braucht demnach einen ausgeweiteten Datengrundsatz, der mit den Distributionsansprüchen einer Marke und deren spezifischer Zielgruppe korreliert. Diesen gilt es also vorab zu generieren.

Der Expert Talk des BVDW leistet zu diesen Themen im Bereich Programmatic einen wichtigen Beitrag bei der Entwicklung von programmatischem Handel. Als Teil der Fokusgruppe Programmatic und Geschäftsführer seiner Agentur wird Siamac Alexander Rahnavard auch bei The Morning Bash Roadshow zu Gast sein und seine Expertise in diesem Bereich mit den Gästen teilen.

Über Niklas Lewanczik

Niklas Lewanczik

Niklas hat an der Uni Hamburg Deutsche Sprache und Literatur sowie Medien- und Kommunikationswissenschaften studiert und schreibt als Redakteur über Social Media, SEO und innovative Themen im Kontext des digitalen Marketing. Wenn er sich nicht gerade dem Marketing zuwendet, dann womöglich den Entwicklungen im modernen Fußball oder dem einen oder anderen guten Buch.

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